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Jahresabschluss 2016, Kita, AG Schwansen: Das waren einige der Themen der 25. Sitzung der Kirchenkreissynode.

Pastorin Kirsten Erichsen, Sprecherin der AG Schwansen, informiert die Synodalen.

Jahresabschluss und der Bericht aus der Propstei Rendsburg: Darüber spricht Propst Matthias Krüger.

Kita, Pfarrstellen,Zentrum für Kirchliche Dienste: Über den aktuellen Sachstand klärt Propst Sönke Funck auf.

21.09.2017

In diesem Monat wählen die Mitglieder der 37 Kirchengemeinderäte im Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde die Mitglieder der neuen Synode. Gestern (20. September) tagte zum vorletzten Mal die alte Synode des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde. Auf der Tagesordnung der 25. Sitzung in den Räumen des Verbandes Evangelischer Kindertageseinrichtungen Schleswig-Holstein (VEK) in Rendsburg standen unter anderem der Jahresabschluss 2016, ein Bericht der Arbeitsgruppe Schwansen sowie die Berichte der Pröpste.

 

Jahresabschluss 2016

„Die Zahlen sehen sehr gut aus“, führte Propst Matthias Krüger in den Jahresabschluss 2016 ein. 22 Prozent mehr Kirchensteuerzuweisungen als 2015 geplant, konnten den  Kirchengemeinden ausgezahlt werden. „Das ist ganz schlicht beachtlich“, sagte Krüger. Gleichzeitig erklärte er, dass die Haushalte des Kirchenkreises konservativ aufgestellt werden. Denn für die Haushaltsplanung werden die Kirchensteuereinnahmen geschätzt; wie hoch sie dann tatsächlich ausfallen, kann erst beim Jahresabschluss ermittelt werden. Einstimmig nahmen die 77 anwesenden Synodalen den Abschluss 2016 an.

 

Arbeitsgruppe Schwansen

Wie kann Kirche in Schwansen zukünftig aussehen? Davon berichteten Pastorin Kirsten Erichsen und Redlef Neubert-Stegemann, der den Prozess moderiert und begleitet. Zwischen den sechs Kirchengemeinden in Schwansen, Borby-Land, Karby, Kosel, Rieseby, Sieseby und Waabs, gibt es seit vielen Jahren gute Beziehungen und eine rege Zusammenarbeit. Nun soll diese verbindlicher und noch intensiver werden. Denn das kirchliche Leben in der Region verändert sich. „Wir haben weite Flächen, aber wenig Menschen und immer weniger werdende Kirchenmitglieder“, sagte Kirsten Erichsen. Deshalb haben die Gemeinden die „Arbeitsgruppe Region Schwansen“ gegründet, um sich jetzt schon für die Zukunft gut aufzustellen. Im Februar dieses Jahres hat die AG ihre Arbeit aufgenommen. Themen wie Pfarrstellen, Gebäude oder Finanzen werden in Themengruppen vorbereitet und dann in der AG besprochen. „Wir wollen weiterhin in Schwansen als Kirche präsent sein“, sagte Erichsen. „Kirche hat eine Bedeutung und wird wahrgenommen.“ Im November 2018 möchte die Gruppe ein Ergebnis präsentieren. „Der Prozess ist ergebnisoffen“, erklärte Erichsen. Es gebe keine Vorgaben der Gemeinden, des Kirchenkreises oder der Landeskirche. Das sei das tolle an diesem Projekt. Redlef Neubert-Stegemann freute sich über die hohe Motivation der AG-Mitglieder. „Sie haben Lust auf Zusammenarbeit.“ Katja Kanowski, Mitglied des Kirchenkreisrates, unterstrich diese Haltung: „Ich finde diese Lust, etwas verändern zu wollen, bemerkenswert.“ Kirsten Erichsen nannte aber auch die Herausforderungen des Prozesses: unterschiedliche Traditionen in den Gemeinden, die Sorge der kleinen Gemeinden, geschluckt zu werden oder die Schwierigkeit, eine Leitungssystem für sechs Gemeinden zu entwickeln. „Aber wir wollen gemeinsam die Zukunft einer Kirche in Schwansen gestalten“, sagte sie.

 

Berichte der Pröpste

Einen Rückblick auf die vergangenen Monate ihrer Arbeit gaben die beiden Pröpste Matthias Krüger (Rendsburg) und Sönke Funck (Eckernförde). Beide beschäftigt sehr die Entwicklung im Bereich der Pastorinnen und Pastoren. „Insbesondere in Rendsburg hatten wir große Mühe, die pastorale Arbeit leidlich geordnet aufrecht zu erhalten“, sagte Propst Krüger. Grund: lange Krankheitsphasen und Vakanzen. Außerdem steuert die Nordkirche auf einen Pastorenmangel zu. „Es wird die Aufgabe der nächsten Kirchenkreissynode werden, gute Rahmenbedingungen für die pastorale Arbeit in den Kirchengemeinden zu schaffen“, so Krüger. Über einen besonderen Dienstauftrag informierte Propst Funck: Frauke Bregas, Pastorin in Hamdorf, ist jetzt mit einer Viertelstelle im Rendsburger Hospiz Haus Porsefeld tätig. Der Dienstauftrag gilt für die nächsten zwei Jahre. Funck informierte auch über den Stand des Arbeitsbereiches Kita. Mit zurzeit zwölf Einrichtungen bzw. Kirchengemeinden werde aktuell über einen Trägerwechsel gesprochen. Mit den zuständigen Kommunen sei man ebenfalls im Gespräch. Viele dieser Treffen verliefen kooperativ und wertschätzend, manche aber auch nicht. „Es geht hier und da schon um die Frage, ob kirchliche Trägerschaft überhaupt gewollt ist“, erklärte Funck. Der Propst appellierte an die Synodalen, die Kita-Arbeit als eine gemeinsame und von allen gewollte und verantwortete Arbeit zu begreifen. Kirchenkreis und Gemeinden sollten zusammenstehen und sich nicht „durch unsolidarisches Reden und Handeln untereinander gar selbst auseinanderdividieren“, meinte er. Sonst werde es „gefährlich für die gemeinsam gewollte und solidarisch getragene Aufgabe, evangelische Kindertagesstättenarbeit zu leisten, damit Kinder mit Gott groß werden können“, sagte Funck.

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