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09.11.2017

Rendsburg – Was ist okay, was nicht? Wie mache ich klar, dass ich etwas nicht will? Woher weiß ich, wie weit ich gehen darf? Sexuelle Grenzverletzungen kommen nicht nur zwischen Erwachsenen und Schutzbefohlenen vor, auch der Umgang der Jugendlichen miteinander mit diesem neuen, schwierigen Thema birgt viele Probleme. Die interaktive Ausstellung „Echt krass!“ soll Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen aufklären und dabei unterstützen, sich diesem Thema zu widmen.

Seit Samstag stehen die fünf interaktiven Präventionsstationen auf 60 Quadratmetern in der Jugendkirche (Bugenhagenkirche) in Rendsburg. Eröffnet wurde die Ausstellung im Rahmen der Jugendvollversammlung der Evangelischen Jugend Rendsburg-Eckernförde. Rund 30 Jugendliche zwischen 16 und 23 Jahren nutzten die Gelegenheit, sich in der Ausstellung zur Prävention sexualisierter Gewalt umzusehen.

Jede Station bietet in Bild, Ton oder durch eigenes Handeln die Möglichkeit, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Die Überschriften lauten „Sex sells“, „Trial and Error“, „Stop and go“, Love and hate“ sowie „Law and order“. Themen sind Werbung, Pornografie, Tatort Internet, Flirten und Anmachen, Teenagerbeziehungen aber auch sexuelle Gewalt durch Erwachsene. Dabei geht es nicht nur darum, den eigenen Standpunkt zu hinterfragen. Ein zentrales Anliegen ist auch die Stärkung der eigenen Position: Wie kann ich mich zur Wehr setzen, wenn ich etwas nicht will? Was ist erlaubt, was nicht? Darf ich Nacktbilder versenden oder online stellen? Aber auch pädagogisches Personal wird gefordert: Wo lasse ich Verhaltensmuster zu, die nicht okay sind? Wie kann ich damit umgehen, wenn in meiner Klasse oder Jugendgruppe Grenzen überschritten werden? Dabei geht es darum, dieses Verhalten nicht zu tolerieren oder bagatellisieren, aber auch die Täter nicht zu stigmatisieren, sondern Handlungsalternativen zu zeigen. 

Die Ausstellung ist für Jugendliche ab 14 Jahren geeignet und noch bis zum 24.11.2017 in der Jugendkirche (Bugenhagenkirche in Rendsburg) zu sehen. Interessierte wenden sich an Petra Kammer, Mobil: 01 70 / 7 01 57 39 oder petra.kammer@kkre.de Hintergrund: Die Wanderausstellung ist konzipiert vom Präventionsbüro PETZE aus Kiel. Mehr Informationen zur Ausstellung unter www.echt-krass.info, zum Präventionsbüro unter www.petze-institut.de

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