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Verwaltungsleiter Hagen von Massenbach und seine Sekretärin Claudia Holten.

Doris Hedrich, Leiterin des Fachbereiches Bau, mit der stellvertretenden Verwaltungsleiterin Annkathrin Znottka (rechts).

Propst Matthias Krüger hielt einen Vortrag über Strukturen in der Kirche.

21.03.2017

Auf dem Tisch stehen eine Miniholzkirche und eine kleine Holzschatztruhe gefüllt mit goldenen Münzen. „Dann weiß jeder gleich, worum es hier geht“, sagt Doris Hedrich. Die Leiterin des Fachbereiches Bau wird gleich gemeinsam mit der stellvertretenden Verwaltungsleiterin Annkathrin Znottka einen kurzen Vortrag über die Themen Bau und Erbschaftsrecht halten. Die Sitzplätze im Raum Haapsalu sind schon alle besetzt. Und so sieht es auch in den anderen Räumen der Kirchenkreisverwaltung in Rendsburg aus. Das Interesse ist groß, die Arbeit der Verwaltung kennenzulernen. Rund 250 Gäste sind beim ersten Tag der offenen Tür der Verwaltung des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde dabei.

Nicht nur Vorträge erwarten die Besucher aus den Kirchengemeinden, Diensten und Werken und anderen kirchlichen Einrichtungen; jeder Fachbereich hat sich auch etwas Besonderes überlegt, um seine Arbeit vorzustellen. Im Treppenflur präsentiert Sarah Tolksdorf ihre Arbeit mit Archikart, das Kirchenkreisarchiv ist mit den Archivpflegern Hans-Otto Kühl und Hans-Peter Voß vertreten und im Büro des Verwaltungsleiters Hagen von Massenbach geht es um kirchliches Umweltmanagement. Und egal ob in den Räumen oder auf den Fluren: Überall sind Verwaltungsmitarbeitende im Gespräch mit Besuchern. „Genau das ist das Ziel: Gesichter zeigen und Begegnung schaffen“, sagt Hagen von Massenbach. Und das kommt an bei Mitarbeitenden und Gästen. „Die Mitarbeitenden sind motiviert und die Arbeit macht ihnen Freunde. Und den Besuchern gefällt es. Das ist schön zu sehen.“ 

Am Nachmittag bringt Redlef Neubert-Stegemann, Pastor im Ruhestand und Pastoralpsychologe, bei seiner „Fest-Tür-Rede“ mit dem Titel „Die Kirche und ihre Verwaltung - Szenen einer sensiblen Beziehung“ das Publikum zum Schmunzeln und Nachdenken. Er weist auf die unterschiedlichen Mentalitäten von Kirchengemeinden, Pastoren und Verwaltung hin. In diesem Spannungsfeld zwischen Individualität und Wünschen sowie Dienstleistung, Kirchenaufsicht und -gesetzen arbeite die Verwaltung. Und das meist im Verborgenen. „Es ist paradox: Je besser die Verwaltung funktioniert, desto weniger Wertschätzung bringt man ihr entgegen. Man merkt die Verwaltung nur, wenn mal Fehler gemacht werden oder wenn ein Vorhaben als nicht realisierbar abgewiesen wird: Dann ärgert man sich nämlich über ‚die Bürokratie‘“, meint Redlef Neubert-Stegemann. Diesen Spagat kennen die Mitarbeitenden. Doris Hedrich und Annkathrin Znottka erleben ihn gleich nach ihrem Vortrag über Erbschaften: Denn bevor eine Kirchengemeinde eine Erbschaft antreten darf, wird diese von Verwaltung, Kirchenkreisrat und Landeskirche geprüft. „Das ist doch umständlich!“, ruft jemand. Von Arbeitsbeschäftigungsmaßnahmen spricht ein anderer Zuhörer. Die beiden Verwaltungsmitarbeitenden bleiben gelassen. „Wir haben nun mal Vorschriften, an die wir uns halten müssen“, erklärt Doris Hedrich. „Aber wir helfen Ihnen gerne und bereiten auch Beschlüsse für Sie vor. Fragen Sie uns einfach“, fügt Annkathrin Znottka hinzu.

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