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23.03.2017

In der Gemeinde unterwegs war Pastorin Anke Andersson schon seit Anfang März – meistens mit Hilfe des Navigationsgerätes, wie sie schmunzelnd verrät. Offiziell eingeführt wurde sie nun auch endlich: Am 12.3. um 15 Uhr strömten die Besucher und Besucherinnen in Scharen bei strahlendem Sonnenschein zur Kirche, um der Einführung beizuwohnen.

Die Kirche war bis zum letzten Platz besetzt, als Propst Sönke Funck in seinem Grußwort erklärte: „Mitten in der Passionszeit, in der wir an den Leidensweg und das Sterben Jesu am Kreuz denken, ein Innehalten. Heute geht es um Fröhlichkeit, um einen Anlass zur Freude“. Die Kirchengemeinde hatte längere Zeit auf die Besetzung der Pfarrstelle warten müssen, mit Pastorin Andersson fügte sich dann Ende letzten Jahres plötzlich alles zueinander: „Sie haben damals alle schnell überzeugt,“ so Propst Funck, „So überzeugt, dass ich mich genötigt sah, darauf hinzuweisen, dass der KGR ja auch noch wählen muss“. Diese Wahl im Januar stellte kein Problem für Pastorin Andersson dar, sie wurde mit großer Einmütigkeit gewählt und ist nun die erste Frau auf der Vollzeitpfarrstelle in Hohn. 

In seiner Ansprache dankte Propst Funck auch Pastor Dr. Berg, der Vertretungsdienst in Hohn geleistet hat: „Sie haben in dieser schwierigen Übergangszeit dem KGR und der ganzen Gemeinde mit all Ihrer Erfahrung, mit Ihrer klugen und besonnenen Art und Ihrer nüchternen Distanz zur Seite gestanden. Ohne Sie wäre hier manches anders gelaufen und ich bin sicher: Nicht besser!“

Nach ihrer offiziellen Einführung in das Gemeindepfarramt übernahm Pastorin Andersson den festlichen Gottesdienst, der vom Chor singkräftig unterstützt wurde. In ihrer Predigt über Matthäus 12, Die Zeichenforderung der Pharisäer, sinnierte sie darüber, wie angenehm es wäre, wenn es ein Youtube-Video der Kreuzigung gedreht worden wäre: „Hätte es zur Zeit von Jesus doch nur Digitalkameras gegeben – wieviel einfacher hätten wir es heute. Wir hätten endlich Sicherheit, wüssten, wie es damals genau war. Wir müssten nicht mehr selbst pausenlos darüber nachdenken, was diese biblischen Texte meinen“.

Jesus habe dazu aber eine ganz andere Haltung: „Zeichen und Beweise sind für Jesus nicht der Weisheit letzter Schluss“. Es gehe doch darum „mit dem Pickel des Glaubens die dicke, längst geronnene Schicht aus schaler Vernunft, Sachzwängen und pragmatischer Einsicht zu durchbrechen und jenseits dieser Kruste Gottes Zeichen dort zu entdecken, wo kein Glaubender sie vermutet hat. Das ist das wahre Zeichen, das Jesus uns schenkt: nämlich: Gottes Heil und seine Gegenwart ist dort zu finden, wo niemand es erwartet“. 

Mit diesem Wissen kann Pastorin Andersson nun daran gehen, ihren Anteil im Leben der Kirchengemeinde Hohn zu gestalten, mit ihrem Blick von außen Dinge neu denken und sich neuen Herausforderungen zu stellen, ganz im Sinne eines ihrer Lieblingsworte aus der Bibel: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“

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