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Pastorin Frauke Bregas segnet die Täuflinge.

Nach der Taufe schnell zurück zum Haus zum Aufwärmen: Pastorin Bregas mit der Taufgesellschaft.

Nach der Taufe stehen die Pfadfinder Spalier für die Täuflinge.

03.04.2018

Hamdorf - Zweimal im Jahr fährt der Pfadfinderstamm VCP Martje Flor aus Hamdorf bei Rendsburg zu einer Wochenendfreizeit auf die „Hohburg“, einer kleinen Blockhütte im Naturschutzgebiet am Westensee. Drei Tage leben die Kinder und Jugendlichen hier fast wie vor hundert Jahren, ohne fließendes Wasser, ohne Strom, ohne Heizung - dafür mit Plumpsklo und Petroleumschein. Diesen besonderen Aufenthalt vom 16. bis 18. März und die gemeinschaftliche Atmosphäre mit ihrem Stamm wählten drei Täuflinge aus der Kirchengemeinde Hamdorf zusammen mit Pastorin Frauke Bregas für einen gemeinsamen Taufgottesdienst. 

Bei flackerndem Kaminfeuer eröffnete Frauke Bregas den Gottesdienst, der aufgrund des stürmischen, kalten Ostwinds größtenteils im kleinen gemütlichen Wohnhaus der Hohburg stattfand. Aus gesammelten Naturmaterialien formten die Mädchen und Jungen des Pfadfinderstammes für ihre Täuflinge ein Kreuz auf dem Boden der Hütte. Sie symbolisierten damit schon zu Beginn das ganz besondere Motto, unter dem diese Taufe stand: Freundschaft, Vertrauen, Geborgenheit, der Zusammenhalt in einer Gemeinschaft und was dies für jeden Beteiligten bedeutet. Eingerahmt wurde der Gottesdienst musikalisch unter anderem durch Pfadfinderlieder, die die Pastorin auf Ihrer Gitarre begleitete. Die Taufe selbst wurde am Ufer des Westensees vollzogen. Die plötzlich aufbrechende Wolkendecke ließ die Sonne genau in dem Moment für einige Minuten hervor scheinen, als Pastorin Frauke Bregas zum ersten Mal mit der Hand eiskaltes Wasser aus dem See schöpfte. Sie tauchte die Taufgesellschaft in warmes Licht und begleitete die Täuflinge auf ihrem Weg ans Wasser. „Da werden Hände sein, die Dich tragen, und Arme, in denen Du sicher bist, und Menschen, die Dir ohne Fragen zeigen, dass Du willkommen bist“, sprach Frauke Bregas zum Abschluss der Zeremonie am Seeufer. Und dieses Zitat Khalil Gibrans wurde auch bei der Rückkehr in das Wohnhaus der Anlage noch einmal zu einem Symbol der Geborgenheit und Zusammengehörigkeit. Nach einer Umarmung durch die Angehörigen, trugen einige Pfadfinder ihre Täuflinge durch ein Spalier der übrigen zurück ins Haus. Im Schein des Feuers und im Licht der Taufkerzen, die als weitere Besonderheit diesmal ein liebevoll gestaltetes Geschenk des Pfadfinderstamms waren, sprachen die Pfadis die Fürbitten für ihre drei Freunde und Pastorin Frauke Bregas beendete den Gottesdienst. Mit Kuchen und auf dem Holzherd zubereitetem Kaffee klang der Nachmittag in gemütlichem Beisammensein aus.

Astrid Kahler

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