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Unsere Nordkirche soll bis 2050 klimaneutral sein. Das ist ein großes und wichtiges Ziel, das nur gemeinsam erreicht werden kann. Gottes Schöpfung ist uns anvertraut zum Bebauen und Bewahren. Klimagerechtigkeit heißt: Wir tragen Verantwortung als Teil einer weltweiten Gemeinschaft. Dafür hat die Nordkirche 2015 ein Klimaschutzgesetz erlassen (Download in der rechten Spalte).
Wir im Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde sind auch gefragt, welche Schritte im Klimaschutz  wir gehen wollen. Dabei geht es um die energetische Sanierung von Gebäuden, Mobilität und die Beschaffung der Dinge, die wir für unsere kirchliche Arbeit brauchen - vom Kopierpapier bis zum Essen in den Kindergärten.
Die Synodalen des Kirchenkreises haben auf der Septembersynode 2015 der Selbstverpflichtung zur Umsetzung des Klimaschutzes im Kirchenkreis bei einer Gegenstimme und acht Enthaltungen zugestimmt. Hier der Wortlaut zum nachlesen.

Einführung kirchliches Umweltmanagement „Grüner Hahn“

Die Kirchenkreissynode hat am 30.11.2016 für den Kirchenkreis beschlossen, mit dem „Kirchlichen Umweltmanagement Grüner Hahn“das Klimaschutzgesetz der Nordkirche umzusetzen. Für die Finanzierung der Klimaschutzmaßnahmen innerhalb des Kirchenkreises stehen 0,8 % der Schlüsselzuweisung zur Verfügung.  

Das kirchliche Umweltmanagement ist eine erprobte Methode, vom Reden zum Handeln zu kommen und die Umweltbilanz von Kirchengemeinden zu verbessern. Unter dem Namen „Grüner Hahn“ oder „Grüner Gockel“ haben sich bereits 700 kirchliche Institutionen in Deutschland zertifiziert. Der „Grüne Hahn“ ist seit dem Beginn 2003 in der westfälischen Kirche und seit 2006 in der Landeskirche Hannover ein ständig wachsender kirchlicher Beitrag zum Umweltschutz. Er zielt zuallererst darauf, Arbeitsabläufe so zu organisieren, dass nicht nur der gesetzlich geforderte Umweltschutz eingehalten, sondern eine ständige Verringerung der negativen Umweltauswirkungen in kirchlichen Einrichtungen erreicht wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich ein Kirchenkreis, eine Kirchengemeinde oder mehrere Kirchengemeinden einer Region am „Grünen Hahn“ beteiligen. Der „Grüne Hahn“ pickt nicht nur den Energieverbrauch für Heizung und Strom heraus, zum Umweltmanagement gehören auch die Vermeidung von Müll, die Senkung des Wasserverbrauchs und die naturnahe Gestaltung von Außenflächen, um Artenvielfalt zu ermöglichen. Viele Verbesserungen sind kurzfristig und ohne große Kosten umzusetzen, anderes will gut geplant und finanziert sein. Über 10 Tonnen des Treibhausgases CO2 erspart der „Grüne Hahn“ durchschnittlich pro Jahr und Einrichtung der Umwelt. 

Die Einführung des kirchlichen Umweltmanagements „Grüner Hahn“ in den Kirchengemeinden erfolgt in einem Prozess, der mit einem Projekt zur Einführung beginnt und nach der Zertifizierung fortgesetzt wird. Es sind folgende Schritte zu durchlaufen:
1.    Beschluss der KG, das Umweltmanagement einzuführen
2.    Klimaschutzbeauftragter der KG gründet ein Umweltteam
3.    Umweltleitlinien formulieren
4.    Umweltbestandsaufnahme
5.    Umweltprogramm der KG mit Zielen, Maßnahmen und Abläufen
6.    Umweltmanagementsystem (Verantwortliche für die Durchführung der geplanten Maßnahmen etc. werden bestimmt)
7.    Umwelterklärung wird aufgesetzt
8.    Internes Audit wird durchgeführt
9.    Externe Zertifizierung durch externen Umweltgutachter und/oder kirchlichen Umweltrevisor
10.  Regelmäßige Überprüfung und Weiterentwicklung der Ziele

Hintergrund der Einführung ist das Klimaschutzgesetz, welches die Landessynode der Nordkirche im September 2015 beschlossen hat. Ziel dieses Gesetzes ist die schrittweise bilanzielle Absenkung der Treibhausgasemissionen in der Nordkirche auf null bis zum Jahr 2015 (C02-Neutralität). Die Synode hat u.a. gesetzliche Aufgaben für Kirchengemeinden und Kirchenkreise definiert. Dies sind: 

Für Kirchengemeinden und Kirchenkreis:
•    Verbrauchsdaten erheben
•    Reduzierung Energiebedarf und Steigerung Energieeffizienz
•    Verbrauchsdaten übermitteln zum Zweck des Energiecontrollings
•    Beratung des jährlichen Energie- und Emissionsberichtes 

Für den Kirchenkreis:
•    Einrichtung Energiecontrolling und Klimamanagement
•    Unterstützung und Beratung Kirchengemeinden, ihrer Verbände und örtlichen Kirchen bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzmaßnahmen in den Bereichen Gebäude, Mobilität und Beschaffung
•    Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zur Schöpfungsbewahrung
•    Gemeindeübergreifende Gebäudestrukturpläne nach Zustimmung der Kirchengemeinden

Weiterführende Informationen

Hier finden Sie:

Allgemeine Informationen

Das Klimaschutzgesetz und der Klimaplan der Nordkirche (32 Seiten)

Kirche für Klima, das Informationsportal der Nordkirche

Den eigenen ökologischen Fußabdruck berechnen

Beitrag Theologische Kammer zur Klimasynode 2014

 

Vorträge auf der Kirchenkreissynode vom 18. März 2015

Vortrag von Pastor Friedemann Magaard: Klimagerechtigkeit

Vortrag von Sandra Limke: Praktischer Klimaschutz

 

Flyer zum Thema Klimaschutz vom Christian Jensen Kolleg:

Klima-Ausstellung: "Der 8. Tag"

Fasteninitiative

Veranstaltungshinweis: Fleischkonsum und Klimagerechtigkeit

 

Die Vorträge der Informationsveranstaltung vom 20. Januar 2015:

Lars Klehn: Einführung zum Klimagesetz der Nordkirche

Robert Rattay: Praxisbeispiele aus Dithmarschen

Sarah Tolksdorf: Energiecontrolling für Kirchengemeinden

Interessante Links

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