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Sabine von Gerlach verabschiedet
Rendsburg – Synodale war sie bereits seit einigen Jahren. 1997 wurde Sabine von Gerlach Vorsitzende der Synode des Kirchenkreises Eckernförde. Jetzt nach zwölf Jahren ist sie aus ihrem Amt im Rahmen des Synodengottesdienstes des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde verabschiedet worden. Von Gerlach hat sich nicht mehr zur Wahl aufstellen lassen, da private Verpflichtungen mehr Zeit fordern.
Nicht nur souverän, sondern auch mit viel Freundlichkeit, Charme und Durchsetzungsvermögen habe Sabine von Gerlach die Synoden geleitet, sagte Propst Knut Kammholz bei der Verabschiedung in der Rendsburger Christkirche. „Ich war seinerzeit auf Dich zugegangen, weil ich Dich als engagierte und ideenreiche Kirchenvorsteherin des damaligen Bezirks und der heutigen Kirchengemeinde Borby-Land kennen gelernt hatte“, so Kammholz weiter. Es sei erfrischend gewesen, mit ihr zusammen zu arbeiten. Von Gerlach nahm nicht nur an den Synoden teil sondern auch an allen Sitzungen des Kirchenkreisvorstands. Außerdem ist sie Nordelbische Synodale gewesen, war Mitglied verschiedener Arbeitsgruppen, unter anderem im Bischofswahlausschuss und als stellvertretendes Mitglied in der Kirchenleitung. „Du warst an allen wesentlichen Ereignissen, die den Kirchenkreis betrafen, beteiligt und so hast Du in den letzten Jahren Dein kirchenleitendes Amt als Synodenvorsitzende, verbunden mit den vielen Aktivitäten im Zuge der Fusionsverhandlungen und Deiner Nordelbischen Verpflichtungen letztlich nicht selten wie einen „Fulltime-Job“ gehandhabt“, berichtete Kammholz. „Du hast Deiner Kirche in einer Bewunderung erweckenden Weise uneigennützig gedient. Wir wissen, wie viel Du uns an Zeit und Kraft geopfert hast und verstehen, dass Du Dich jetzt auch wieder intensiver den Anforderungen und Aufgaben, die ein großer Hof stellt, widmen musst.“


