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Pastorin Babette Lorenzen, Propst Sönke Funck und der Kirchengemeinderat Borby-Land.

Die Pastorinnen und Pastoren der künftigen Kirchengemeinde Schwansen: Kirsten Erichsen (Sieseby), Martin Krumbeck (Karby), Babette Lorenzen (Borby-Land), Jörg-Michael Schmidt (Rieseby) und Peggy Kersten (Waabs, von links).

21.05.2019

Barkelsby – Ein gutes halbes Jahr kann Pastorin Babette Lorenzen ihren Traum von der Einzelpfarrstelle in einer Landgemeinde leben. Eine solche Stelle habe sie sich immer gewünscht, verriet Propst Sönke Funck bei der Amtseinführung der 53-Jährigen in der Versöhnungskirche Barkelsby. Babette Lorenzen ist nun Pastorin der Kirchengemeinde Borby-Land. Alleine und auf dem Land. Aber so alleine ist das schon jetzt nicht mehr, die künftigen Veränderungen sind bereits im Alltag spürbar. Babette Lorenzen freut sich auf ein Team, zu dem sie ab dem 1. Januar 2020 gehört, wenn ihre Gemeinde am Rande Eckernfördes Teil der großen Kirchengemeinde Schwansen wird.

Die Pastorin sei die richtige für die bewegte Zeit, für den Ort und die Gemeinde. „Und sie für Dich“, ergänzte Propst Funck in Richtung von Babette Lorenzen. „Weil Du Kenntnis mitbringst aus allem Vorherigen. Weil Du Bekanntheit und Vertrautheit mitbringst aus Deinem Arbeiten gerade hier auch in dieser Gemeinde.“ Sie kenne die Arbeit im Team ebenso wie die Kolleginnen und Kollegen in Schwansen. Den Prozess zur neuen Gemeinde habe sie beratend begleitet.

Als die Formalitäten von Entpflichtung – vor der Einführung musste Propst Funck sie zunächst von ihrem Amt als Vertretungspastorin des Kirchenkreises entbinden – und Einführung beendet waren, Pastorin und Kirchengemeinde sich die gute Zusammenarbeit zugesagt hatte, predigte Babette Lorenzen. Nicht zum ersten Mal in Barkelsby, denn hier stand sie des Öfteren auf der Kanzel, ihre Einsatzorte lagen vor allem in den Hüttener Bergen und eben in Schwansen. Sie sprach über die Wut als Weg zu Gott. Denn eine der ersten Anruferinnen im Pastorat habe ihr gesagt: „Ich bin wütend auf das, was die Kirche gerade macht.“ Darüber habe sie nachgedacht und lehnte sich nun in ihrer Predigt an die US-Amerikanische Pastorin Nadia Bolz-Weber an. Für diese ist Zorn und Wut ein Gefühl, mit dem Gott erfahren werden kann, denn wer auf jemanden wütend ist, könne auch die Befreiung der Vergebung erleben.

Babette Lorenzen rief dazu auf, die Wut positiv zu wenden. „Vielleicht ist es Gott, der mit uns reden will“, sagt sie zu Ende der Predigt, die von der Gemeinde mit Applaus bedacht wurde. Nach dem Abschied von Almut Witt Ende August 2018 war die Stelle vakant, nun begrüßen die Menschen auf den Dörfern ihre neue Seelsorgerin herzlich. „Wir freuen uns, dass Sie sich entschieden haben, Ihre Arbeit als Pastorin in unserer Kirchengemeinde fortzusetzen“, sagte Annelore Erdmann, stellvertretende Vorsitzende des Kirchengemeinderats, zu Beginn des Gottesdienstes. Da hatte Babette Lorenzen bereits beim Empfang im Gemeindehaus gemerkt, wie engagiert die Gemeinde ist. Die reich gedeckten Tafeln wurden von den Gemeindegliedern bestückt. So kenne sie das aus der bisherigen Arbeit nicht, sagte Babette Lorenzen bewundernd. Sie erfährt Dorfgemeinde nun auch auf diese kulinarische Weise.

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