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Christian Bingel, Stefan Bendkowsky und Kerstin Hansen-Neubert (von links) freuen sich auf die Zusammenarbeit.

31.01.2020

Owschlag/Hütten - Diese Stelle ist ein Experiment. Ein gut durchdachtes Experiment über zwei Jahre. Seit dem 15. Januar ist Stefan Bendkowsky, den alle nur Benne nennen, Mitarbeiter für Kinder und Jugend in den Kirchengemeinden Owschlag und Hütten. Der Fleckebyer hat eine halbe Stelle. Damit das geht, wurde ein Kooperationsvertrag der beiden Gemeinden geschlossen und ein gemeinsamer Jugendausschuss gegründet. Er koordiniert die Kinder- und Jugendarbeit in den beiden Kirchengemeinden. Im Ausschuss sitzen Jugendliche und Erwachsene, wobei die jungen Leute die Mehrheit haben.

Damit die neue Stelle geschaffen werden konnte haben die beiden Gemeinden die bisherigen Stunden für die Jugendarbeit noch einmal aufgestockt. „Ich bin ganz stolz darauf, dass wir das geschafft haben“, sagt Hüttens Pastorin Kerstin Hansen-Neupert. Sie freut sich auf die Entlastung, die der neue Mitarbeiter für sie bedeutet. Für ihren Kollegen Christian Bingel ist die gemeinsame Stelle zweier Kirchengemeinden auch ein Schritt in Richtung Regionalisierung. „Wir sind alle froh, dass wir die Stelle mit Benne so gut besetzen konnten.“

Bendkowsky sieht seine Aufgabe zunächst vor allem darin, die bestehenden Strukturen zu erhalten und die Ehrenamtlichen in beiden Gemeinden zu unterstützen und zu stärken. Ob es die Jugend- und Konfirmandengruppen sind, die Kinderbibeltage oder die Jugendgottesdienste – erste Treffen haben schon stattgefunden. In den ersten Wochen in der neuen Aufgabe erlebte er eine große Herzlichkeit in den beiden Gemeinden.

Willkommen, das Wort fasst gut zusammen, was ich bei den ersten Tagen, bei den ersten Treffen erfuhr.“, sagt er. Er wurde willkommen geheißen und viele Menschen freuten sich, dass er nun dabei sei, berichtet Bendkowsky. „Wichtig ist, dass Bestehendes erhalten bleibt. Ideen, was verändert werden könnte, Wünsche, was man machen könnte, gibt es viele. Es ist spannend zu erleben, was alles da ist, wer dabei ist, welche Wünsche und Hoffnungen und auch welche Ideen und Erwartungen da sind.“ Dies gelte es für ihn wahrzunehmen und gemeinsam mit den neuen Ideen des Jugendausschusses anzugehen und zusammen umzusetzen.

„Ich wollte mich seit langem beruflich verändern und dann habe ich von der Stelle gehört, habe die Stellenausschreibung gesehen und mich beworben“, sagt Stefan Bendkowsky. Er ist glücklich, eine neue berufliche Herausforderung im Rahmen der Kirche zu bekommen. „Danach habe ich mich gesehnt.“ Bendkowsky ist ausgebildeter Heilerziehungspfleger und hat zudem Theologie studiert. Seit vielen Jahren Zeit ist er ehrenamtlich in der Kirchengemeinde Kosel engagiert, die Ehrenämter in Kosel hat er jetzt aber niedergelegt. Er wird dort aber beispielsweise weiterhin die Kindergottesdienste mitgestalten.

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