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Gunda Wohlenberg (Ev.-luth. Kirchengemeinde Borby), Ursula Vondenhoff (kath. Gemeinde St. Peter und Paul) und Pastor Michael Jordan (Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Nicolai) auf der Holzbrücke am Hafen. (Foto von links)

25.10.2018

Eckernförde – Zum Reformationstag soll die Brücke am Eckernförder Hafen leuchten. Dieses Bild von Zusammenhalt in Stadt und Gesellschaft stellen sich die drei Kirchengemeinden Borby, St. Nicolai (beide evangelisch-lutherisch) und St. Peter und Paul (katholisch) vor. Am Mittwoch, 31. Oktober, um 18.30 Uhr sind die Bürgerinnen und Bürger an den Hafen eingeladen. Sie werden gebeten, eine Laterne oder ein Windlicht mitzubringen und sich am Speicher zu sammeln. Dort gibt es kurze Impulse und Musik der Posaunenchöre Borby und St. Nicolai sowie von Kirchenmusikdirektorin Katja Kanowski. Die Teilnehmenden gehen danach mit ihren Lichtern auf die Holzbrücke zwischen Innenstadt und Borby. Sie soll leuchten und klingen. 

„Damit wollen wir ein Zeichen des Zusammenhalts in Eckernförde und der Gesellschaft setzen“, sagt Pastor Michael Jordan (St. Nicolai). Er wird an dem Abend ebenso sprechen wie der katholische Pfarrer Wolfgang Johannsen und Eckernfördes Bürgervorsteherin Karin Himstedt. Die Anwesenden begrüßen wird Pastor Rainer Kluß (Borby), den Segen am Ende werden Pfarrer Johannsen und Propst Söncke Funck vom Ev.-luth. Kirchenkreis Rensburg-Eckernförde gemeinsam sprechen.

„Ich finde es gut, wenn wir heute von Zusammenhalt sprechen, dass wir hier als christliche Gemeinden zusammen auftreten, evangelisch und katholisch“, sagt Gunda Wohlenberg vom Borbyer Kirchengemeinderat. Und Ursula Vondenhoff vom Gemeindeteam der katholischen Gemeinde ergänzt: „Es ist schön, dass wir ein bisschen mehr zusammenrücken.“ Dafür stünde nicht nur der gemeinsam geplante Reformationstag sondern auch der gemeinsame Martinsumzug oder das Angebot der Katholiken, während der Umbauzeit von St. Nicolai die katholische Kirche als eines der Ausweichquartiere zu nutzen. 

„Wir haben uns gefragt, welches Thema aktuell für unser Zusammenleben relevant ist und finden: Es ist nötig, dass wir und um den ‚Zusammenhalt‘ kümmern“, erläutert Pastor Jordan die Hintergründe für die Aktion am Reformationstag. Er sei in diesem Jahr erstmals regulärer gesetzlicher Feiertag – für alle. Das habe die Kirchengemeinden zusätzlich bewogen, an einen öffentlichen Platz zu gehen und dort ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen für Zusammenhalt. „Was uns Sorge bereitet ist der Mangel an Respekt im Umgang miteinander“, sagt Jordan. „Wir wünschen uns mehr Respekt, gerade auch wenn man unterschiedlicher Meinung ist.“ Es gehe aber auch um Fragen der sozialen Gerechtigkeit, in Eckernförde zum Beispiel um bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum oder das Zusammenleben von Einheimischen und Touristen.

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