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Hier sammelt die FÖJlerin des Kirchenkreises, Lena Ahlemann, Samen für das Blühwiesenprojekt des Grünen Hahns.

06.12.2018

Rendsburg – Der Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde will bis zum Jahr 2050 klimaneutral wirtschaften. Dies beschloss der Kirchenkreisrat. Darüber hinaus verpflichtet sich die Institution, aktiven Ressourcen- und Artenschutz zu betreiben.

Konkret heißt das: Für seine eigenen und gemieteten Gebäude will der Kirchenkreis alle fünf Jahre Schritte zur Klimaneutralität festlegen und umsetzen. Dadurch soll sich der Verbrauch von Wärmeenergie, Strom, Trinkwasser und Papier stetig verringern. Neue Güter für den Kirchenkreis und die Kirchengemeinden sollen ökologisch und sozial nachhaltig hergestellt sein und nach Möglichkeit zentral beschafft werden. Mitarbeiter und Besucher werden dabei unterstützt, weniger Müll zu produzieren, möglichst umweltfreundlich zu pendeln und Dienstfahrten zu unternehmen. Der Kirchenkreis unterstützt zudem Artenschutzbemühungen im Kirchenkreis, etwa durch fachgerecht angelegte Wildblumenwiesen auf Friedhöfen, die Insekten Nahrung bieten. Um all diese Selbstverpflichtungen umzusetzen, will der Kirchenkreis sich personell wie sachlich geeignet ausstatten.

„Die Erde wird in christlichem Verständnis als Schöpfung Gottes beschrieben“, so Propst Matthias Krüger, der dem Kirchenkreisrat vorsitzt. „Sie ist uns Menschen zum Bebauen und Bewahren anvertraut. Das bedeutet Zuspruch, aber auch die Verantwortung, uns für eine weltweit lebenswerte Umwelt einzusetzen.“

Die Umweltbeauftragte des Kirchenkreises, Dr. Julia-Maria Hermann, freut sich über den Beschluss: „Durch ihre Umweltleitlinien übernimmt die Leitung des Kirchenkreises diese Verantwortung in vorbildlicher Weise. Diese Leitlinien sind das Fundament, auf dem wir das kirchliche Umweltmanagement ‚Grüner Hahn‘ bauen.“

Mit dem Ziel, im Jahr 2050 klimaneutral zu arbeiten und zu wirtschaften, sollen die nachteiligen Folgen des Klimawandels begrenzt werden. Im September 2015 hatte sich bereits die Kirchenkreissynode verpflichtet, dieses Klimaziel zu erreichen. Der Kirchenkreisrat betrachtet die Einführung des anspruchsvollen Umweltzertifikats „Grüner Hahn“ als wichtigen Schritt zur Erreichung der Klimaziele – und nimmt damit eine Vorreiterrolle in der Nordkirche ein.

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