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13.03.2018

Altenholz - Am Sonntag, den 18. März, wird in Altenholz-Stift die  MATTHÄUS-PASSION von J.S. Bach in der Kirche (Eivind-Berggrav-Zentrum, Ostpreußenplatz 1) um 17 Uhr aufgeführt. Es ist eine Kooperation der Kantoreien der Kirchengemeinden Plön und Altenholz. Die Plöner Kantorei steht unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Henrich Schwerk und die Stifter Kantorei Altenholz unter der Leitung seiner Frau Susanne Schwerk.

Die Zusammenarbeit habe sich aus mehreren Gründen angeboten, sagt sie: "Unter anderem erfordert dies große Werk der Musik-und Kulturgeschichte zwei Chöre und zwei Orchester für die Aufführung." In Altenholz und Plön, wo das Werk am Tag zuvor erstmals aufgeführt wird, sind etwa 130 Chorsänger, Solisten und Musiker aktiv. Dadurch konnten die Chöre an getrennten Orten das Werk einstudieren. "Wenige intensive gemeinsame Proben haben die Vorbereitungsarbeit abgerundet", so Schwerk.

Die Chöre werden bei der Aufführung sichtbar getrennt stehen, um der Intention des Komponisten Bach zu entsprechen; die dramatischen, dialogischen Szenen des Passionstextes nach Matthäus werden so musikalisch deutlich heraussgestellt. Auch die Jugend ist bei diesem Ereignis vertreten: Der verstärkte Jugendchor der Kirchengemeinde Altenholz wird von der Orgelempore im Eingangsstück dieses Werkes als Oberstimme den Passionschoral "O Lamm Gottes" singen.

Renommierte Solisten werden die Jesus- und Evangelistenworte, sowie die betrachtenden Arien singen. Das Werk wird in Altenholz zum ersten Mal überhaupt zu hören sein.

"Taucht man in die Welt der Matthäus-Passion ein, so steht man staunend vor einem schier unerschöpflichen Füllhorn der Ideen, Beziehungen und Deutungen", so Susanne Schwerk. Bach verstehe es, den menschlich-psychologischen Gehalt der Bibeltexte nicht nur zu erfassen, sondern eindringlich hörbar und emotional erlebbar zu machen. "Wer in diese himmlische Musik eintaucht, wird mit hochaktuellen Fragen unseres Menschseins berührt: Schuldig-Werden, Wegschauen, bequeme Passivität angesichts grausamer Ungerechtigkeit."

Zugleich weise die Komposition im zweiten Teil der Matthäus-Passion durch die göttliche Liebe einen Weg aus dieser anthropologischen Gefangenheit. "Die Liebe als Respekt vor dem Anderen, auch Fremdem, sogar als das Bemühen um das Verstehen von Menschen, die wir eigentlich hassen wollen", fasst Schwerk zusammen. Es sei diese Liebe, die einen Menschen als göttlich identifizierbar macht. "Die Geschichte unseres Schuldigwerdens durch Eifersucht, Arroganz und Selbstüberschätzung gepaart mit Feigheit und leeren Versprechungen bestimmt nicht mehr unser Leben." Am Schluss der Matthäus-Passion stelle Bach also einen "Neuanfang".

Karten gibt es im Vorverkauf in den Buchhandlungen Im Wohld (Altenholz-Klausdorf) und im Buch- und Lottoladen Petersen (Altenholz-Stift) im Kirchenbüro und an der Abendkasse. Freikarten für Schüler*innen, Studierende, Arbeitssuchende, Geringverdienende nur an der Abendkasse) .

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