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Gitta Heinze (stehend), Anneliese Düsterhöft, Irene Hennings, Marliese Möller und Käthe Hoffmann (von links) mit den "Produkten" der Arbeit.

Socken, Mützen, Schals und Taschen produzieren die älteren Damen.

12.02.2019

Rendsburg – Der Tisch füllt sich. Die vier Frauen packen ihre Produkte aus. Mützen wandern auf den Tisch, Socken, Pulswärmer, Taschen. Es sind viele Farben, die zusammen kommen. Die vier älteren Frauen – fast alle sind über 80 – stricken und nähen was das Zeug hält und das Material hergibt. Einen Teil davon haben sie für das Foto mitgebracht. „Helfende Masche“ hat Gitta Heinze die Gruppe getauft. Heinze ist beim Diakonischen Werk des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde ehrenamtlich für die Spendensammlung der Rendsburger Tafel verantwortlich. Und sie hält den Kontakt zu den Spenderinnen und Spendern.

Anneliese Düsterhöft, Irene Hennings, Käthe Hoffmann und Marliese Möller sind Spenderinnen besonderer Art. Sie stricken und nähen und ihre „Produkte“ gehen regelmäßig an die Rendsburger Tafel. Sie werden dann an den sechs Ausgebestellen in Rendsburg und Umgebung an die Kundinnen und Kunden abgegeben. „Die Sachen sollen dorthin kommen, wo sie eine Freude machen“, sagt Heinze. Deswegen werden beispielsweise viele der kleinen Babysöckchen, die Irene Hennings strickt, an die Säuglingsstation der Imlandklinik gegeben. Und auch in den Begegnungscafés der Diakonie werden gelegentlich Strickwaren verteilt.

Gitta Heinze verkauft die Produkte der vier Frauen aber auch zugunsten der Tafel für einen kleinen Betrag. Dabei nimmt sie Bestellungen an. Anneliese Düsterhöft beispielsweise strickt gerne Mützen und Schals in Vereins- oder Landesfarben. Dabei gibt es zuweilen Hürden. Schwarz-gelb beispielsweise für Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund ist nicht so einfach. Schwarze  Wolle ist recht selten bzw. wird selten gespendet. Denn gearbeitet wird fast ausschließlich mit gespendetem Material, nur was es gar nicht gibt, wird aus der kleinen Wollkasse bezahlt. „Ich stricke mein ganzes Leben lang“, sagt Düsterhöft. Mit 14 Jahren habe ich angefangen.“ Auch mit weit über 80 Jahren mag sie nicht aufhören und strickt so viele Schals und Mützen, dass sie anderen damit eine Freude machen will.

Angefangen hat die „Helfende Masche“ vor einigen Jahren damit, dass Anneliese Düsterhöft ihre gestrickten Mützen und Schals bei der Rendsburger Tafel abgab. Gitta Heinze meldete sich bei ihr und ist nun regelmäßig in der Wohnung von Düsterhöft, wo ein Schrank im Wohnzimmer mittlerweile zum Wolle-Lager geworden ist. „Wir bekommen ganz viele Wollspenden“, sagt Gitta Heinze. „Die verschiedenen Sorten werden dann an die Frauen verteilt.“ Auch Heinze selbst macht mittlerweile mit, angesteckt von Anneliese Düsterhöft und ihren Mitstreiterinnen strickt sie nun auch. Das tut ihr gut. „Man entspannt so gut dabei“, sagt sie. Gemeinsam mit Anneliese Düsterhöft war sie bereits mehrfach in Ausgabestellen der Tafel zu Besuch, so dass sie miterleben konnten, wie gut die Mützen angenommen werden.

Wer die Frauen beispielsweise mit Woll- oder Stoffspenden für die Taschen und Rucksäcke von Käthe Hoffmann unterstützen will, kann sich bei der Diakonie unter Telefon 04331/69630 melden. Besonders gesucht werden schwarze, weiße oder graue Wolle.

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