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Das Duo live erleben in Owschlag und Borby Ende Januar.

Klezmer, jiddische Lieder und Texte mit dem Duo Zhok aus Anlass des "Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" –

Sonnabend, 25. Januar, um 19.30 Uhr in der Erlöserkirche in Owschlag;

Sonntag, 26. Januar, um 17 Uhr in der Borbyer Kirche, Eckernförde.

Als Musik der osteuropäischen Juden hat Klezmer einen besonderen Bezug zum Gedenktag, der in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1996 ins Leben gerufen wurde. Seit 2005 ist der 27. Januar – der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz - auf der Grundlage eines Beschlusses der Vollversammlung der Vereinten Nationen zugleich der „Internationale Holocaust-Gedenktag“.

Die Melodien von überschwänglich lebensbejahend, munter und fröhlich bis besinnlich und andächtig, die Rhythmen von wiegend bis mitreißend - Musik mit Seele und Herz, Temperament und Hingabe, voller Emotionen und Lebensfreude – Klezmer ist für das Duo Zhok nicht nur musikalische Stilrichtung, sondern ein emotional-menschliches Bekenntnis.

Gerhard Breier (Klarinette, Gitarre, Gesang) und Tanja Opp (Akkordeon) präsentieren ihr extra aus Anlass des "Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" erarbeitetes Programm. Neben einer abwechslungsreichen Musikpalette, die von lebensfrohen und mitreißenden Melodien über Lieder in jiddischer Sprache bis zu einem Ausflug zu dem von der Klezmermusik stark beeinflussten Tango-Nuevo-Begründer Astor Piazzolla reicht, bietet das Duo eine ebenso vielfältige Textauswahl - von Beispielen typischen jüdischen Humors bis zu Texten, die in Konzentrationslagern entstanden.

Klezmer (wörtlich „Gefäß des Liedes“) ist eine aus dem Judentum stammende Volksmusiktradition. Etwa um das 15. Jahrhundert entwickelten Musikanten eine Tradition weltlicher, nichtliturgischer jüdischer Musik. Sie orientierten sich an religiösen Traditionen, die bis in biblische Zeiten zurückreichen. Ihre musikalische Ausdrucksweise entwickelte sich indessen – in Deutschland mit „Zwangsunterbrechungen“ - weiter bis in die Gegenwart. Seit den 1970er Jahren erlebt Klezmer eine weltweite Renaissance. Das Repertoire besteht vor allem aus Instrumental-Titeln zur Begleitung von Hochzeiten und anderen Festen.

Gerhard Breier widmet sich seit 20 Jahren leidenschaftlich und hingebungsvoll gleichermaßen der authentischen wie innovativen Interpretation traditioneller Klezmerstücke und jiddischer Lieder. Für sein Bandprojekt „Klezmerics“ mit ausschließlich Eigenkompositionen erhielt er den Kulturförderpreis des Landes Schleswig-Holstein. Zu seinen Arbeiten zählen Auftragskompositionen („Neue Musik gegen rechts“) und Produktionen für das mit dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnete Projekt "O bittre Zeit - Lagerlieder 1933 bis 1945" des Dokumentations- und Informationszentrums Emslandlager. Infos im Internet unter www.gerhard-breier.de

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