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Mit der Gemeinde fühle er sich besonders verbunden, so Bischof Gothart Magaard in seiner Predigt.

Der Osdorfer Kirchenchor begleitete den Festgottesdienst.

Die Vater-Unser-Kirche in Osdorf feierte ihren 50. Geburtstag.

Obwohl die Osdorfer am Vorabend bis spät in die Nacht feierten, war der Gottesdienst gut besucht.

Auch wenn der 50. für eine Kirche nur ein "Kindergeburtstag" ist, hat die Vater-Unser-Kirche schon ein wenig Moos angesetzt.

06.12.2017

Osdorf – Bis tief in die Nacht tanzten die Osdorfer am Sonnabend im örtlichen Gasthof und feierten ihre Kirche. Am Sonntagnachmittag (3. Dezember) ging es weiter mit den Feierlichkeiten zum Kirchjubiläum: Mit einem Festgottesdienst würdigte die Kirchengemeinde Osdorf-Felm-Lindhöft das 50-jährige Bestehen ihrer Vater-Unser-Kirche.  

Bischof Gothard Magaard predigte. Er freute sich vor Ort zu sein, denn mit der Gemeinde und Pastor Thomas Heik fühle er sich besonders verbunden. Heik hat vor einiger Zeit neun Monate in der Bischofskanzlei ausgeholfen, „als wir in großer Not waren“, sagte Magaard. Er sei dankbar dafür, dass die Gemeinde diese Zeit mit getragen habe. In seiner Predigt ging er auf die Entstehung von Kirchräumen ein. „Die ersten Kirchen waren Warteräume. Räume, in denen die Hoffnung lebendig war, in denen die Menschen sich zusammentaten, getragen davon, dass sie die Vollendung dieser Welt schon bald erleben würden. Warteräume des Glaubens.“ Die Menschen würden unterschiedlich warten – manche gelassen, andere voller Unruhe, gelangweilt oder aufmerksam. „Wie warten Sie, liebe Gemeinde, hier in Osdorf?“, fragte er. „Ich würde sagen: Sie haben es in den letzten 50 Jahren und nicht nur in diesen getan, in dem Sie einander Anteil an Ihrem Leben gegeben haben. Indem Sie die frohen und schweren Momente des Lebens miteinander geteilt haben, hier in der Kirche und im Alltagsleben vor den geöffneten Kirchtüren.“ Taufen, Trauungen, Konfirmationen und  Abschiede: All das habe sich hier in der Kirche zugetragen. „Wie eng sind Familiengeschichten mit diesem Haus, dem Warteraum, der Teil der großen Geschichte Gottes mit uns Menschen ist, untrennbar verknüpft?“, fragte der Bischof.  

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst in der voll besetzten Kirche vom Kirchenchor und dem Ehepaar Carina und Gert Beese aus Osdorf, die ein Geburtstagslied speziell für die Kirche zu der Melodie von Amazing Grace vorbereitet hatten und sagen. Im Anschluss an den Gottesdienst gratulierten Vertreter der Gemeinde und auch Propst Sönke Funck. In Osdorf habe die Kirche ihren festen Platz, meinte er. Er erinnerte an die Zeit vor 50 Jahren, als die Gemeinde noch zu Gettorf gehörte. Dort werde die Kirche im kommenden Jahr 700 Jahre alt. Deshalb gratulierte Funck den Osdorfern mit Augenzwinkern ganz herzlich zum „Kindergeburtstag“ ihrer Kirche.  

Weitere Termine der Jubiläumswoche:
•  8. Dezember, 17 Uhr: Familienmitmachkonzert des Liedermachers Stefan Schauer 
•  9. Dezember, 17 Uhr: Jubiläumskonzert des Kirchenchores 
•10. Dezember, 18 Uhr: Stallgottesdienst mit Taufe und dem Gospelchor Osdorf auf dem Hof Petersen, Noerer Straße 31  

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