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Propst Matthias Krüger freut sich über die frisch-fröhliche Art der neuen Pastorin Nathalia Hanke.

Das Wetter setzte der Gemeinde ordentlich zu, diese hielt aber tapfer aus.

25.08.2020

Schacht-Audorf/Rendsburg – Wenn nach einem Gottesdienst der zuständige Propst und die Pastorin unabhängig voneinander die Festgemeinde als „tapfer“ bezeichnen, stellt sich schon die Frage, was genau da ausgehalten werden musste. In diesen besonderen Zeiten reicht aber schon schlechtes Wetter in einer Kirchengemeinde mit einer eher kleinen Kirche für diese Sicht: Gut 70 Menschen waren gekommen, um Pastorin Nathalia Hanke in Schacht-Audorf zu begrüßen. Um dies allen zu ermöglichen, war ein Open-Air Gottesdienst geplant, denn die Auflagen gestatten der Kirchengemeinde nur sehr wenige Menschen in der Kirche. Dass nun das Wetter Ende August solche Kapriolen macht – wer konnte es ahnen?

„Das war wirklich ein denkwürdiger Gottesdienst: Von starkem Regen, Sturmböen und Sonnenschein war alles dabei. Diesen Vorstellungsgottesdienst werde ich nicht vergessen. Toll, was die MitarbeiterInnen und der KGR unter den Umständen alles organisiert und möglich gemacht haben,“ so die 31-jährige Pastorin. Sie wird mit ihrem Mann schon bald das Pastorat in Osterrönfeld beziehen, bereits seit Anfang Juni ist sie aber schon im Dienst in der Kanalregion: Bovenau, Schacht-Audorf, Osterrönfeld, Westerrönfeld und Jevenstedt.

„Eine Pastorin und fünf Kirchengemeinden oder besser: eine Pastorin, eine Kanalregion. Ein bisschen komplizierter als sonst ist das schon,“ merkte dann Propst Matthias Krüger auch in seiner Vorstellung an. Obendrauf sei dann auch noch Corona gekommen, weshalb auch der Gottesdienst nun so spät erst stattfinden konnte. „Gott ist unsere Zuversicht. Und genau davon haben Sie, liebe Schwester Hanke zu reden, zu predigen und zu tun, mit Ihren eigenen Worten und Ihren eigenen Schwerpunkten.“ Hanke wird Konfirmationsunterricht in Jevenstedt geben, betreut den zweiten Pfarrbezirk in Schacht-Audorf und wird in der Region taufen, trauen, beerdigen und Gottesdienste halten. „Ich bin sehr froh, dass wir Sie für diese Aufgabe gewinnen konnten. Mit Ihrer frisch-fröhlichen Art gehen Sie offen auf diese spannende Konstellation zu.“

In ihrer Predigt widmete sich die junge Pastorin der Frage nach dem Guten. „Kann ich vor Ihren Augen bestehen? Bin ich eine gute Pastorin? Muss ich als Pastorin nicht ein besonders guter Mensch sein?“, wandte sie sich an die Gemeinde. Eine Menschheitsfrage, die sich schon vor tausenden von Jahren auch der Prophet Micha gestellt habe: „Er bekommt zur Antwort: ‚Es ist Dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von Dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.‘ Eine klare Antwort,“ so Hanke. Eine Antwort, die Orientierung biete und ein Kompass sei im Leben, der sie auf den richtigen Weg bringe. Unweigerlich stellt sich die Frage: Und wenn das einmal nicht so gut gelingt? Auch darauf hat die neue Pastorin eine schlüssige Antwort zum Ende ihrer Predigt: „Dann trägt Gott uns nach Hause wie das verlorene Schaf. ‚Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.‘“

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