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Pierre Gilgenast verabschiedete sich von seinem Amt als Synodenpräses.

Der Fockbeker Gospel- und Moritatenchor trat vor dem gemeinsamen Abendessen der Synodalen auf.

30.11.2017

Rendsburg/Eckernförde – Es war nicht nur für viele Synodale die letzte Synodensitzung. Auch für Präses Pierre Gilgenast ging am Mittwoch (29.11.2017) mit der 26. Synodentagung eine Ära zu Ende. 15 Jahre lang war er Präses der Kirchenkreissynode. Dabei führte er erst die Synode des Altkirchenkreises Rendsburg, nach der Fusion dann die Kirchenkreissynode des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde durch ihre Sitzungen. Mit der aktuellen Synode blickte er auf 26 Sitzungen und 192 miteinander verbrachte Stunden zurück. 

Bei einem gemeinsamen Abendessen ließen die Synodalen ihre letzte gemeinsame Sitzung ausklingen, musikalisch untermalt vom Fockbeker Gospel- und Moritatenchor (kurz FoGoMo). Bevor die Teller gefüllt wurden, ergriff Pierre Gilgenast das Wort. In all den gemeinsamen Jahren habe man viel zusammen erarbeitet, die Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen in der Synode hätten den Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde gestaltet und mit Leben gefüllt, so Gilgenast. 

Mit einem kurzen Rückblick erinnerte er an die vielfältigen Dinge, die die Arbeit der Synodalen – und damit auch seine Arbeit als Präses – in den letzten neun Jahren geprägt hatten: Da waren zunächst die Fusion der Kirchenkreise und damit die Einführung der neuen Finanzsatzung zu nennen. Die derzeitigen Pröpste Sönke Funck und Matthias Krüger wurden 2010 von der jetzigen Synode gewählt. Die Jahre 2013 und 2014 waren überwiegend geprägt von der Einführung der Doppik und dem "Entwicklungsprozess 2025: Kirche in Rendsburg-Eckernförde. Wir entwickeln uns". 2014 wurden außerdem auch die künftige Struktur des Zentrums für Kirchliche Dienste (ZeKiD) festgelegt, der Verkauf des Christophorushaus in die Wege geleitet und der Gottesbezug in der Landesverfassung leidenschaftlich diskutiert. Im Jahr 2015 gab es erste Überlegungen zum mittlerweile gegründeten Kitawerk und natürlich bewegte die Synode das große gesellschaftliche Thema des Jahres, die Arbeit für und mit Flüchtlingen. Er sei beeindruckt gewesen von der vielfältigen Arbeit in den Kirchengemeinden und im Kirchenkreis, so Gilgenast. 2016 schließlich habe überwiegend im Zeichen des Reformationsjubiläumsjahres gestanden, das mit vielen tollen Veranstaltungen begangen worden sei.

Für ihn gehe nun eine lange Zeit zu Ende, so Gilgenast: „Ich habe mein Amt immer mit Freude ausgeführt, nicht zuletzt wegen der tollen Atmosphäre, die hier immer geherrscht hat. Es ging immer um Leben in unserer Kirche. Ich blicke sehr dankbar auf die gemeinsame Zeit zurück“. Die Synodalen dankten Gilgenast ihrerseits mit einem minutenlangen stehenden Applaus, den der scheidende Präses sichtbar gerührt empfing. Propst Matthias Krüger dankte Gilgenast für seine Arbeit: „Vor allem mit Deiner wahnsinnig charmanten Art auch mit Kritik und ähnlichem umzugehen, mit dieser großen und wichtigen Gabe, hast Du uns die gemeinsame Arbeit immer leicht gemacht. Dafür danke ich Dir herzlich.“

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