Kosel
Kirchengemeinde Kosel
An der Kirche 2
24354 Kosel
Tel.: 0 43 54 / 217
Fax: 0 43 54 / 99 62 30
E-Mail: kg-kosel(at)kkre.de
Pastor Jens Lehmann ist nach 32 Amtsjahren in der Kirchengemeinde Kosel am 13.02.2010 überraschend verstorben. Die Pfarstelle ist daher z.Zt. vakant.
Vakanzvertreter ist ab 01.06.2010 Pastor Hans Baron. Tel. 04354/217 privat: 04642/9213994
Weitere Informationen kann die stellvertetende Vorsitzende des Kirchenvorstandes Frau Christiane Zimmermann-Stock 24354 Kosel (04354-535) geben.
Sekretariat
Brigitte Hansen
Mo. 8 - 11 Uhr und 15 bis 18 Uhr
Di. 8 - 11 Uhr
Do. 8 - 12 Uhr
Gemeinde
Die Kirchengemeinde wird im Norden begrenzt durch die Schlei. Im Westen liegt der Kirchenkreis Schleswig; dort ist der unmittelbare Nachbar die Kirchengemeinde Haddeby. Im Süden liegen die Hüttener Berge mit der Kirchengemeinde Hütten. Die östlichen Nachbarn sind die Kirchengemeinden Borby-Land und Rieseby.
Die Kirchengemeinde ist praktisch deckungsgleich mit dem Gebiet der vier Kommunalgemeinden Fleckeby, Güby, Hummefeld (außer Elmenhorst, das zur Kirchengemeinde Hütten gehört) und Kosel. Bei einer Wohnbevölkerung von ca. 4.375 Einwohnern (Stand 31.03.2006) gehören 3.000 Menschen = 68 % der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Kosel an.
Das alte Kirchdorf ist Kosel. Hier steht die St.-Laurentius-Kirche, eine romanische Rundturmkirche aus dem 12. Jahrhundert. (Sie ist ganzjährig geöffnet im Sommer von 8 bis 18 Uhr und im Winter von 8 bis 16 Uhr.) Auch das Pastorat ist hier zu finden (nach einem Brand im, wie es damals hieß, Villenstil neu aufgebaut 1874). Um die Kirche herum liegt seit alters her der Friedhof. Hier wurden bis 1950 alle Verstorbenen der Kirchengemeinde bestattet.
Im Jahre 1950 wurde in Fleckeby auf dem Schneckenberg ein zweiter Friedhof eingerichtet. Er war erforderlich geworden, weil die Bevölkerung nach dem zweiten Weltkrieg stark angewachsen war und weil die Wege vom westlichen Teil der Kirchengemeinde nach Kosel in dieser Zeit als zu weit und beschwerlich empfunden wurden, zumal damals nur wenige ein Auto hatten.
Als der neue Friedhof kaum in Betrieb genommen war, zeigte sich, dass ein Raum für Trauerfeiern fehlte. Es folgten viele Planungen. Man gründete einen Kirchbauverein. Man suchte das Landeskirchenamt auf. Schließlich im Jahre 1963 war es so weit: Auf dem Friedhof in Fleckeby konnte die Kreuz-Kirche eingeweiht werden. Diese und der Friedhof passen sich besonders schön in die Landschaft ein.
Wenn man die Straße in Richtung Louisenlund weiter verfolgt, findet man versteckt im Wald eine 1794 aus dem Holz eines norwegischen Bauernhauses erbaute Kapelle, die für Abendandachten, Taufen und Trauungen genutzt wird.
In Missunde befindet sich am Missionshaus, von Christian Schreiber gegründet, eine kleine Kapelle in der dreimal im Jahr (Mai, September, Dezember) Nachmittagsandachten stattfinden. Sie ist auch zur täglichen Andacht geöffnet.
In zwei Kindergärten (Kosel und Fleckeby) werden zurzeit etwa 120 Kinder betreut.


