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Propst Sönke Funck und Pastor Jan Witold Chwastek (links)

Pastor Alexander Westbrock, Jutta Just (Fahrdorf), Pastor Witold Chwastek, Propst Sönke Funck und Pastor Philipp Reinfeld (Kirchengemeinde Quern, Schleswig-Flensburg) (von links). Reinfeld, Westbrock und Just haben bei der Einführung assistiert und Chwastek einen Segen zugesprochen.

06.09.2020

Fockbek – Jeder hat seinen Platz im Leben und der kann auch einmal wechseln. Dessen ist sich Jan Witold Chwastek gewiss. Zu diesem Thema hat der 39-jährige bei seiner Einführung als Pastor für Vertretungsdienste im Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde gepredigt. Das ist jetzt sein Platz. Ein Platz, dessen konkreter Ort immer wieder einmal wechselt. Als Vertretungspastor ist er für 17 Gemeinden in der Propstei Eckernförde zuständig und diese reicht von Karby im Nordosten bis nach Breiholz im Südwesten. Derzeit ist er in der Hälfte seiner Arbeitszeit in Fockbek eingesetzt und dort, in der Pauluskirche, wurde er von Propst Sönke Funck in sein Amt eingeführt, das er bereits Anfang des Jahres angetreten hat.

 Die Einführung indes konnte erst jetzt stattfinden. Propst Funck machte in seiner Ansprache dabei deutlich, dass er sicher ist, den Richtigen für die herausfordernde Aufgabe der Vertretungsstelle gefunden zu haben. „Man spürt, lieber Herr Chwastek, in der Begegnung mit Ihnen das Engagement und vor allem die Liebe zu den Menschen. Die Freude, Menschen zu begleiten, zu stärken, zu stützen, zu trösten an den wichtigen Wendepunkten ihres Lebens“, sagte er. Die Arbeit sei dabei nicht leicht, schließlich sei ein Vertretungspastor an keinem Ort so richtig zu Hause und das Eisatzgebiet groß.

„Viele Aufgaben, viele Einsatzorte, viele Menschen, viele Gemeinden – und noch mehr Erwartungen machen die Arbeit in dieser Kirchenkreispfarrstelle für Vertretungsdienste aus“, so Funck. Es gebe einige Begehrlichkeiten und hier und da auch Missverständnisse über die. Witold Chwastek bringe für diese besondere Pfarrstelle die richtigen Dinge mit, er gehe offen und freundlich auf die Menschen zu, könne sich aber auch abgrenzen. Und er sei sehr kollegial, worauf es in der Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in den Gemeinden ebenfalls ankomme.

Chwastek selbst predigte über einen Abschnitt aus dem Markusevangelium. Dort weist Jesus seine Jünger Johannes und Jakobus zurecht, die zu seiner Rechten und zu seiner Linken sitzen wollen. „Wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein; und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein“, heißt es dort im 10. Kapitel in den Versen 43 und 44. Jakobus und Johannes wollten wissen, wo sie stehen, so Chwastek. „Die Frage nach dem eigenen Platz im Leben ist wichtig. Ich muss wissen, wo ich stehe. Und wenn ich es nicht weiß, will ich danach suchen, wo ich stehe.“

Jesu Antwort überrascht, so Chwastek weiter. „Jesus spricht mit seinen Jüngern Klartext. Der beste Jünger ist, der bereit ist, auf Ruhm, Ehre und Macht zu verzichten. Die Niedrigkeit kennzeichnet den höchsten Rang“, fasst er die Worte aus dem Evangelium zusammen. Die Pastorinnen und Pastoren stünden zwar nicht selten in der ersten Reihe, „doch meine Aufgabe ist nicht in einer Gemeinde zu herrschen und gar Macht auszuüben, sondern Unterstützung zu geben, zu helfen, für Überblick zu sorgen, Erkennen was dran ist und zu vermitteln, was liegen bleiben kann, auch zu leiten.“

Als Pastor für Vertretungsdienste suche er immer wieder nach seinem eigenen Platz in neuen Gemeinden, Situationen und Gesprächen. „Ja, das ist ein großer Anspruch. Ob ich dem gerecht werden kann? Ja, ich will. Mit Gottes Hilfe lässt sich das umsetzen“, sagt er. Dass ihm das zumindest in Fockbek schon gut gelungen ist, davon zeugen schließlich auch die Worte des Dankes von seinem Kollegen Alexander Westbrock. Dank dafür, dass Witold Chwastek in schwierigen Zeiten in dieser Gemeinde da war und ist. Er arbeitet sich auch in so komplexe Themen wie die Kita-Reform ein, erkundet mit Video-Drohnen den Kirchraum und macht ihn auf Youtube sichtbar und ist vor allem als Seelsorger ansprechbar.

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