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Das Foto zeigt von links: Dr. Fritz-Achim Pinkenburg (links) und Dr. Christian Cordes (rechts) vom Ärzteverein sowie Doris Neumann, Henning Schmidt und Dr. Achim Diestelkamp (Praxis ohne Grenzen, in den hellblauen Hemden von links).

02.10.2020

Rendsburg – Ein so große Spende bekommt auch die Rendsburger Praxis ohne Grenzen selten. Ganze 10.000 Euro hat jetzt der Ärzteverein Rendsburg überwiesen, damit die Einrichtung in Trägerschaft des Diakonischen Werks des Kirchenkreises gGmbH Menschen ohne Krankenversicherung helfen kann. Die Spende des Ärztevereins war möglich, weil zuletzt viele Referenten der Fortbildungsveranstaltungen des Ärztevereins auf ihr Honorar verzichtet haben, sagte der Vereinsvorsitzende Dr. Fritz-Achim Pinkenburg. „Was liegt da näher, dass der Ärzteverein Rendsburg eine ärztliche Initiative vor Ort wie die Praxis ohne Grenzen Rendsburg unterstützt."

Für die Praxis ohne Grenzen (Moltkestraße 1, Rendsburg) kommt die Spende zur rechten Zeit. Denn sie finanziert ihre Arbeit hauptsächlich über Spenden und in der näheren Zukunft rechnet das Team um den ehrenamtlichen Teamleiter Dr. Achim Diestelkamp vermehrt mit Zulauf. Ihn beunruhigen Berichte, dass viele Unternehmen in der Corona-Krise Schwierigkeiten hätten, die Krankenkassenbeiträge zu entrichten und die Zahl der Stundungen durch die Kassen stark angestiegen ist. „Das alles trifft natürlich auch auf kleine Selbständige und Soloselbständige zu“, sagt Diestelkamp. „Dieser Personenkreis wird also in den nächsten Monaten und Jahren bei uns erscheinen.“

Ein Teil des Geldes, das jetzt vom Ärzteverein gespendet wurde, ist bereits verplant. „Wir wollen es für Frauen in Not verwenden, die keine Krankenversicherung haben, und ihnen eine Entbindung und die Vor- und Nachsorge finanzieren“, sagt Diestelkamp. Etwa zwei bis drei Fälle gebe im Jahr, die Kosten seien jeweils hoch.

In der Rendsburger Praxis ohne Grenzen versorgen normalerweise sechs Ärzte und neun Helferinnen und Helfer die Patientinnen und Patienten ehrenamtlich – derzeit leisten zwei Ärzte und drei Helferinnen den ehrenamtlichen Dienst. Die Sprechstunde ist jeden Mittwoch von 16 bis 17 Uhr. Durch ein gutes Netzwerk zu Ärzten, Apothekern und zum örtlichen Krankenhaus können auch schwierige Fälle gelöst werden. Neben der medizinischen Betreuung berät die Praxis die Patientinnen und Patienten auch dahingehend, wie sie wieder eine Krankenversicherung erlangen können.

Außerdem ist die Praxis, die sich in Trägerschaft des Diakonischen Werks des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde befindet, verantwortlich für die Ausstellung von Kostenübernahmen für Empfängnis verhütenden Maßnahmen für die Familienplanung von Empfängern von Sozialleistungen. Dieses Projekt wird unterstützt vom Kreis Rendsburg-Eckernförde und wird sowohl von Deutschen wie auch von Flüchtlingen angenommen.

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