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Propst Matthias Krüger beglückwünschte die Kirchengemeinde Schenefeld zu ihrer neuen Pastorin Katharina Schunck.

27.10.2020

Rendsburg/Schenefeld – Die Kirchengemeinde Schenefeld hat eine neue Pastorin: Katharina Schunck ist seit Anfang Oktober dort im Dienst. Zum Einführungsgottesdienst am vergangenen Sonntag (25.10.) war die Kirche so voll, wie derzeit erlaubt – die Freude vor Ort ist groß, dass sich jemand für die Stelle gefunden hat. Erstmal wird Schunck mit einer halben Stelle für Schenefeld zuständig sein, mit einer weiteren halben Stelle leistet sie Vertretungsdienste in der Region. 

Die 31-jährige ist ein waschechtes Nordlicht, wuchs in Brunsbüttel auf, hat in Hamburg studiert und in Glückstadt ihr Vikariat gemacht. Im Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde ist sie bereits bekannt: Ihre erste Stelle nach dem Vikariat hatte sie in der Rendsburger St. Jürgen Gemeinde, war danach einige Monate als Elternzeitvertretung in Schilksee-Strande. In der Region südlich des Kanals kennt man sie vor allem, weil sie sich seit vielen Jahren in Wacken bei der Festivalseelsorge engagiert. Schunck lebt mit ihrem Mann in Bovenau.

Propst Matthias Krüger beglückwünschte die Gemeinde in seiner Ansprache: "Ihr bekommt eine klasse Pastorin, mit einer frischen Sprache. Und das schätze ich an Dir, liebe Katharina: dass Du klar und deutlich und liebevoll sprichst, Deine große Einsatzbereitschaft, Dein fröhliches 'Mach ich'. Das wird spannend, und das wird gut, liebe Gemeinde." Ihre frische und klare Sprache hatte Schunck schon beim Vorstellungsgottesdienst erklingen lassen, auch ihre Predigt trug deutlich diesen Stempel.

Was ist gut und richtig? Wer entscheidet das, darf also richten? Fragen, mindestens so alt wie die Bibel, erinnerte Schunck in ihrer Predigt: "Die Antwort folgt: ‚Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.‘ Und da haben wir den Salat. Was ist denn nun gut?" Eine Frage, auf die es nicht die eine Antwort geben könne, führte sie aus. Und wer meint, er oder sie habe die Antwort gefunden, der lasse sich doch leicht dazu verleiten, über andere zu richten, auch sie erwische sich manchmal dabei, so Schunck, aber: "Das Urteil über gut und richtig, das steht wem anders zu. Es reicht, wenn Du es vor Dir und Deinem Gott rechtfertigen kannst." Und dann erzählt sie, wovon sie in diesem Sinne träumt: "Einer Kirche, in der Vielfalt gelebt und geachtet wird, in der alte und neue Formen Platz finden, so wie sie dran sind, ohne dass sie sich gegenseitig abwerten und klein machen. Eine Kirche, in der wir mit Freude Neues ausprobieren und gemeinsam Wege finden. Einer Kirche, die offen ist für Menschen und ihren Zugang zum Glauben, der so vielfältig sein kann und darf, wie wir es sind. Eine Kirche, die offen ist für das spirituelle Leben des Einzelnen. Und an Träumen kann man arbeiten."

Das klingt nach einer spannenden Zeit für alle, die ihr dabei zusehen können und mit an diesen Träumen arbeiten werden, in Schenefeld und darüber hinaus.

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