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Das Alfa-Mobil kommt am 24. April nach Rendsburg.

Betroffene werden auf dem Schiffbrückenplatz beraten.

15.04.2019

Rendsburg - Zeitung lesen, Notizen für die Kinder schreiben, im Büro E-Mails verschicken – für  viele Erwachsene auch in Rendsburg sind diese Alltagshandlungen kaum zu überwindende Hürden. Rechnet man die bundesweit erhobenen Zahlen auf die Einwohner der Stadt herunter, können hier etwa 2500 Menschen zwischen 18 und 64 Jahren nicht richtig Schreiben und Lesen. Um auf Hilfsangebote aufmerksam zu machen, kommt das Alfa-Mobil des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. (BVAG) am 24. April 2019 nach Rendsburg. Von 10 bis 14 Uhr wird es auf dem Wochenmarkt auf dem Schiffbrückenplatz stehen.

„Viele Menschen sprechen uns spontan an und informieren sich über Kursangebote vor Ort“, sagt Projektleiter Tim Henning. Deshalb arbeitet das bundesweit tätige Projekt mit lokalen Ansprechpartnern zusammen. Auf dem Schiffbrückenplatz ist Verena Hein vom Mehrgenerationenhaus Rendsburg mit dabei. Sie ist im MGH für den Sonderschwerpunkt zur Förderung der Lese-, Schreib- und Rechenkompetenz  verantwortlich und will Betroffenen in der Region Hilfsangebote vermitteln. Dabei arbeitet sie unter anderem mit der Volkshochschule zusammen. Das MGH befindet sich in den Räumen des Zentrums für Kirchliche Dienste des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde (Am Margaretenhof 41). Hier bietet Verena Hein jeden Donnerstag von 10 bis 12 Uhr eine offene Beratung an.

„Die besten Botschafter für Kurse sind natürlich Kursteilnehmer selbst“, sagt die Projektmitarbeiterin des Alfa-Mobils Agnieszka Jaworski. Deshalb werden viele der Aktionen von (ehemaligen) Betroffenen begleitet. Viele erzählen, dass sie lange gebraucht haben, bis sie sich zum Lernen in einem Kurs entschlossen haben. Im Kurs werden sie nicht nur sicherer im Lesen und Schreiben, sondern steigern auch ihr Selbstvertrauen. In Rendsburg begleitet Ana aus Hamburg die Aktion.

Am Alfa-Mobil informieren die Mitarbeiter des BVAG im Rahmen der Kampagne „Besser lesen und schreiben macht stolz!“ bundesweit zum Thema Analphabetismus in Deutschland. Mit den Alfa-Mobil-Aktionen sollen Betroffene sowohl direkt als auch indirekt über eine breite Öffentlichkeit angesprochen werden. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Träger des Projekts ist der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. Der Verein fördert das Lesen und Schreiben. Er bedient das aus TV-Werbespots bekannte Beratungstelefon Alfa-Telefon und pflegt eine bundesweite Kursdatenbank. Die Vereinsarbeit wird durch Mitgliedsbeiträge, Spenden sowie Verkaufserlöse finanziert. Ernst Klett Sprachen sowie zahlreiche weitere Kooperationspartner unterstützen den Verband.

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