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Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt startet am 1. Advent seine bundesweite Spendenaktion in Rendsburg in Schleswig-Holstein. Bischof Gothart Magaard predigte im Festgottesdienst in der Christkirche, Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin Brot für die Welt war verantwortlich für die Lithurgie. Bild: Thomas Eisenkrätzer/Brot für die Welt

02.12.2019

Rendsburg - Wenige Tage vor dem 60. Geburtstag von Brot für die Welt am 12. Dezember hat das evangelische Hilfswerk mit einem Festgottesdienst seine neue bundesweite Spendenaktion eröffnet. Der Gottesdienst aus der Christkirche in Rendsburg ist live in der ARD übertragen worden. "Wir denken an Hilfe zur Selbsthilfe, an Kooperationen mit Projektpartnerinnen und Projektpartnern vor Ort, an Bildung für Mädchen, an sauberes Trinkwasser und nachhaltiges Wachstum", sagte der Bischof im Sprengel Schleswig und Holstein, Gothart Magaard, in seiner Predigt über Brot für die Welt. "Und so gilt mein Dank allen, die in den letzten 60 Jahren seit Bestehen von Brot für die Welt diesen Dienst möglich gemacht haben und auch heute möglich machen in Wort und Tat, mit anpackendem Engagement und finanzieller Unterstützung."

Ministerpräsident Daniel Günther hob in seinem Grußwort im Gottesdienst in Rendsburg hervor: "60 Jahre Brot für die Welt - das ist für mich eine der berührendsten Weihnachtsgeschichten unserer Zeit. Und eine humanitäre Erfolgsgeschichte ist es obendrein." Er fuhr fort: "Wir sehen, wie ein kleiner Anfang die Welt verändern kann. Wo Menschen an Gottes Kraft und Liebe glauben, bringen sie Licht und Hoffnung in die Welt. Brot für die Welt ist dafür ein wunderbares Beispiel. Es gibt so vieles, was uns auf dieser Welt wütend und traurig macht: Brutalste Kinderarbeit, die Ausbeutung der Ärmsten, die Zerstörung der Natur. Brot für die Welt engagiert sich, wo das Elend und unsere Verzweiflung darüber am größten sind."

"Brot für die Welt wird getragen von Menschen, die den Hunger nach Gerechtigkeit mit uns teilen", sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt. "Mit unserer Spendenaktion wollen wir den Hunger der Armen nach Brot und Gerechtigkeit stillen helfen." Unter dem Motto "Brot für die Welt" riefen evangelische Landes- und Freikirchen am 12. Dezember 1959 in der Berliner Deutschlandhalle zu Spenden für die weltweit Hungernden auf. Die erste Sammlung brachte 19 Millionen Mark aus Ost- und Westdeutschland und war der Gründungsakt des evangelischen Hilfswerks. Seitdem wird jedes Jahr am 1. Advent die neue Spendenaktion eröffnet - bundesweit und mit vielen regionalen und lokalen Gottesdiensten. Die nun eröffnete 61. Spendenaktion steht unter dem Motto "Hunger nach Gerechtigkeit".

Schwerpunkte der Arbeit von Brot für die Welt sind die Überwindung von Hunger und Armut, die Stärkung von Bildung und Gesundheit sowie der Einsatz für Menschenrechte und Klimagerechtigkeit. Von Beginn an arbeitet Brot für die Welt mit Partnerorganisationen vor Ort nach dem Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" zusammen. Aktuell fördert das evangelische Hilfswerk mehr als 1.300 Partnerorganisationen weltweit und mehr als 1.500 Projekte in 97 Ländern. Die Kollekten an Heiligabend sind in evangelischen Kirchengemeinden traditionell für die Arbeit von Brot für die Welt bestimmt.

Text: Friedrich Keller, Diakonisches Werk Schleswig-Holstein

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