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Fockbeker Friedhofskapelle erstrahlt in neuem Glanz

  • Eine Innenansicht der renovierten Kapelle
    Erstrahlt in neuen Glanz: Die Friedhofskapelle in Fockbek.
  • Ein Bild von Architekt, Spender, Pastorin und stv. KGR-Vorsitzendem
    Freuen sich gemeinsam über das erfolgreiche Projekt: Architekt Björn Hansen (links), stv. KGR-Vorsitzender Oliver Sievers, Spender Harald Striewski und Pastorin Eva Katharina Ente (rechts).

Fockbek - Mit einem Festgottesdienst hat die Kirchengemeinde Fockbek die Friedhofskapelle nach umfassenden Sanierungsarbeiten wiedereröffnet. Knapp anderthalb Jahre hatten die Bauarbeiten gedauert. Das Gebäude hat in der Geschichte der Kirchengemeinde eine besondere Bedeutung und soll nun wieder Teil des kirchlichen Lebens werden.

In den 1930er Jahren wurde die Kapelle als erstes kirchliches Gebäude in Fockbek erbaut und war damit viele Jahre mehr als „nur“ eine Friedhofskapelle: Taufen und Trauungen fanden dort ebenso statt, wie der Unterricht für Konfirmandinnen und Konfirmanden. Mit dem Bau des Gemeindehauses Mitte der 60er und dem Anbau der Pauluskirche 1982 geriet die Kapelle aus dem Blick und wurde so zu einem Sanierungsfall.

2020 startete das Projekt „Sanierung der Kapelle“ mit finanzieller Unterstützung von Harald Striewski und der tatkräftigen Unterstützung von Architekt Björn Hansen. Der Dachstuhl hatte Holzwurmbefall, die Holzkonstruktionen der seitlichen Anbauten waren teils morsch. Die Deckenmalerei war feucht und stark verschmutzt. Der Raum war zudem sehr kalt. Dank der Spende von Striewski konnten die verschiedenen Handwerksbetriebe ein neues Dach mit Tonpfannen aufsetzen, die Fassaden der seitlichen Anbauten verkleiden, einen neuen Fußboden mit Fußbodenheizung installieren und die Fenster austauschen. Außerdem hat eine Restauratorin die Deckenmalerei gereinigt und instandgesetzt.

Pastorin Eva Katharina Ente hob in ihrer Begrüßung hervor, dass Kirche und Projekte von der gemeinsamen Arbeit leben: „Manchmal sieht es so aus, als bräuchte es für Kirche nur Pastoren – aber glauben Sie mir, wir wären verloren ohne all die Fleißigen im Hintergrund! Dafür bin ich heute und auch an allen anderen Tagen sehr dankbar!“ Sie dankte dem Architekten, dem Kirchengemeinderat, all den Handwerkerinnen und Handwerkern, den Mitarbeitenden und allen voran Striewski, dessen Spende die Sanierung ermöglicht hatte. In ihrer Predigt rief sie die Menschen in der Gemeinde dazu auf, ihre eigenen Erinnerungen an die Kapelle zu teilen – viele Menschen taten dies auch beim Empfang im Anschluss an den Gottesdienst. Auf das Ergebnis der Arbeit blickte Ente voller Freude: „Für mich wartet dieser Raum geradezu darauf, dass wir wieder Gottesdienste feiern, wie sie zum Leben passen. Ich freue mich darauf und habe das Gefühl einer ‚neuen Kapelle‘ mit ganz viel von Gottes ‚weitem Raum‘ und seinen Möglichkeiten darin.“

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