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Das Bild zeigt von links nach rechts: Monika Wegener, Fachbereichsleiterin Kinder, Jugend und Familie der Diakonie des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde, Oda Wolff (Bildungsoffensive, Dänemark Intensiveinheit), Martina Hornburg (Trennungskindergruppe) und Rebecca Satgunarajan (Eltern auf Zeit)

03.05.2018

Rendsburg – Die neuen Puppen sind schon da. Fünf Babypuppen sind es, die das Diakonische Werk des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde mit dem Geld aus der Aktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ des NDR in Verbindung mit den Diakonischen Werken im Norden anschaffen konnten. Es sind keine gewöhnlichen Puppen. Die fünf Puppen, ausgestattet mit einem Computer und etwa so schwer wie ein Neugeborenes, werden im Projekt „Eltern auf Zeit“ eingesetzt. Sie werden an Schulklassen verteilt und müssen von den Jugendlichen fast so versorgt werden wie ein echtes Baby. „Das ist ein Angebot der Prävention und der Sexualaufklärung“, erläutert Monika Wegener. Sie ist Fachbereichsleiterin Kinder, Jugend und Familie der Diakonie. Sie freut sich über die etwa 6500 Euro, die über Hand in Hand für Norddeutschland zur Anschaffung der Puppen nach Rendsburg überwiesen wurde. „Die alten Puppen waren kaputt“, sagt sie.

Das Projekt „Eltern auf Zeit“ ist nur eines von mehreren, die im Rahmen der Aktion Geld bekommen haben. So hat auch die Trennungskindergruppe etwa 3000 Euro für die Arbeit mit Kindern bekommen, deren Eltern sich getrennt haben. 4000 Euro wiederum gehen an die Bildungsoffensive. Sie ist im Familienzentrum Nobiskrug angesiedelt. In ihr wird Kindern geholfen, die aufgrund fehlender Unterstützung  im familiären Umfeld schwere Einbußen im Selbstwert haben. Sie ddrohen in der Schule zu scheitern. Hier setzt die Bildungsoffensive an. 

„Die Gruppe mit bis zu acht Kindern trifft sich einmal in der Woche für drei Stunden“, erläutert Oda Wolff, die die  Bildungsoffensive leitet. Neben der Hilfe bei Hausaufgaben geht es vor allem darum, dass die Kinder im Kontakt untereinander und zu den Mitarbeitenden Vertrauen finden. Deswegen geht es auch darum, Angst abzubauen und über Probleme zu sprechen. „Lernen geht erst dann gut, wenn de Kinder entspannt sind und Freude haben“, sagt Monika Wegener. Durch die Arbeit des Projektes werde den Kindern ein ordentlicher Schulabschluss ermöglicht.

Zur Entspannung in den Ferien trägt die „Dänemark-Intensiveinheit“ bei, für die die Diakonie jedes Jahr fünf Tage auf einen Zeltplatz an der Nordsee fährt. „Wir fahren mit 50 bis 70 Personen, das sind jeweils stark belastete Familien“, sagt Oda Wolff. Zwar sind auch zehn Betreuerinnen und Betreuer dabei, aber vor allem lernen die Familien voneinander und die erfahren, dass fünf Tage Familienleben ohne soziale Medien möglich sind. „Sie übernehmen Verantwortung für das gemeinsame Essen oder auch das Freizeitprogramm“, ergänzt Monika Wegener. Das sei nicht leicht und bedeute eine große Anstrengung für viele Familien. Wichtig auch für die eigene Wertschätzung der Freizeit in Dänemark ist dabei, dass sie eine Eigenbeteiligung für den Urlaub zahlen. Für die sonstigen Kosten werden aber viele Mittel benötigt, mit den bewilligten etwa 10.000 Euro aus Hand in Hand könnten beispielsweise eigene Zelte angeschafft werden, so Oda Wolff.

Für Tagesausflüge des Familienzentrums Nobiskrug hat die Diakonie schließlich noch etwa 6000 Euro erhalten. „Nicht alle unsere Anträge wurden berücksichtigt“, fasst Monika Wegener zusammen. „Die Freude ist aber dennoch sehr groß.“ Schließlich seien viele der Projekte schwer zu finanzieren. „Das Gute an Hand in Hand ist, dass wir das Geld relativ frei einsetzen können für das, was wir in diesem Jahr brauchen.“

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