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Christoph Kolumbus (schwarz gekleidet, l.) bittet bei Königin Isabella I. von Kastilien um Unterstützung für seine geplante Expedition.

Wie kommen wir denn nun nach Indien? Gelehrte und Kolumbus (Mitte) studieren die Karten.

Immer noch kein Land in Sicht. Langsam wir die Besatzung des Schiffes von Kolumbus ungeduldig.

07.08.2018

Eckernförde – Mit dem Schiff den westlichen Seeweg nach Indien finden: Das wollte Christoph Kolumbus eigentlich. Aber es kam anders. Er landete als erster Europäer in Amerika. Diese historische Geschichte inszenierten 13 Kinder und Jugendliche am vergangenen Freitag (3. August) im Carls Showpalast in Eckernförde. Die Tourismuskirche Eckernförde hatte zu dem Theaterworkshop eingeladen. Von Montag bis Donnerstag probten die Nachwuchsschauspieler im Gemeindehaus der katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul. Freitagmittag folgte stilecht die Generalprobe auf einer Kogge im Eckernförder Hafen.  Zum Abschluss gab es am Abend dann die große Aufführung vor rund 70 Gästen. 

Zum zweiten Mal bot die Tourismuskirche Eckernförde ein Theaterprojekt an. „Es richtet sich immer an Urlauberkinder und an Einheimische“, sagte Tourismuspastorin Brigitte Gottuk. Mit dem Angebot möchte sie ältere Kinder und Jugendliche erreichen, die den anderen Veranstaltungen wie  Gute-Nacht-Geschichte oder Strandspiele entwachsen sind. In diesem Jahr kamen die Kinder aus Bayern, Baden-Württemberg, Eckernförde und Umgebung. Auch ein Kind aus Spanien war unter den Teilnehmenden. Mit diesem Ensemble im Alter zwischen neun und 24 Jahren erarbeiteten die Theaterpädagogin  Claudia Gottuk-Brede und die Schauspielerin und Theaterpädagogin Anja Beatrice Kaul das Stück „Das Abenteuer von Christoph Kolumbus“. „Wir haben den Rahmen für das Theaterstück gesteckt, die Kinder und Jugendlichen haben es mit Leben gefüllt“, berichtete Claudia Gottuk-Brede. Zunächst haben sich die Teilnehmenden mit der Geschichte und der Person von Kolumbus beschäftigt. Seine Zeit in Portugal, sein Interesse für Navigation und Astronomie, die Flucht mit seinem Sohn nach Spanien, die Suche nach Geldgebern für seine Expedition, die Ablehnung, seine Hartnäckigkeit, die Reise nach Amerika und die daraus resultierenden Folgen waren die Themen. Danach sind mit Hilfe von Stichworten die Dialoge entstanden. 

„Theaterspielen macht etwas mit den Kindern“, sagte Gottuk-Brede. Es fördere die Persönlichkeitsbildung und das soziale Lernen. Gottuk-Brede arbeitet immer inklusiv: Kinder mit und ohne Behinderung nehmen an ihren Workshops teil. Auch in Eckernförde war das so. Durch Bilder, die auf eine Leinwand projiziert wurden, und tolle Kostüme, die von einer Theaterschneiderin genäht wurden, bekam das Stück auch den passenden äußerlichen Glanz. Im kommenden Jahr soll es wieder in der Urlaubszeit ein Theaterprojekt geben. Eventuell wird es dann um „Elisabeth“ aus Schillers „Maria Stuart“ gehen. 

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