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Erzieherin Ellen Czeczatka.

Die Absolventinnen und Absolventen des TRA-Kurses auf dem Koppelsberg.

03.05.2018

Osterrönfeld – Die eigene religiöse Sprachfähigkeit stärken, damit die Kinder in den Evangelischen Kitas im Lande „mit Gott groß werden“ können, darum geht es bei den theologischen Qualifizierungen, die der Verband Evangelischer Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein e.V. (VEK) anbietet. Die Erzieherin Ellen Czeczatka aus Osterrönfeld hat sich fortgebildet und nun ihr Zertifikat für die sogenannte Theologisch Religionspädagogische Aufbauqualifizierung (TRA) erhalten. Damit ist sie eine von rund 180 Kita-Mitarbeitenden im Lande, die sich seit dem ersten TRA-Kurs im Jahre 2001 für interreligiöse Arbeit mit Kindern unterschiedlichen Glaubens in Evangelischen Kitas fitgemacht haben.

Ellen Czeczatka hatte zuvor bereits an TRG teilgenommen, der Theologisch Religionspädagogischen Grundqualifizierung, die bislang über 1000 Erzieherinnen und Erzieher aus ganz Schleswig-Holstein absolviert haben. Bei den Fortbildungen geht es um die Schärfung des eigenen evangelischen Profils. Sie ist auch der erste Schritt fürs interreligiöse Miteinander, so das Konzept von TRA, das in drei Seminarwochen zu „Toleranz“, „Dialog und Identität“ und „Öffnung“ auf den Grundkurs aufbaut und diesen vertieft.

 „Mir ist bewusster geworden, dass ich mich erst um das Interreligiöse kümmern und mich in andere hineinversetzen kann, wenn ich meine eigene christliche Identität noch einmal bedenke und mir dieses vor Augen führe“, sagt Ellen Czeczatka.  Dieses Fenster habe sich für die Erzieherin durch die TRA geöffnet. „Ausgeschmückt wurde es durch die Auseinandersetzung zum Beispiel mit dem Judentum und dem Islam“, berichtet sie.

„Durch TRA habe ich die Sicherheit gewonnen, mich anderen Religionen und Glaubensrichtungen zu öffnen und die Kinder, Familien und das Team durch diese Türen mitzunehmen. Denn es zeigen sich immer wieder Parallelen in unserem Glauben“, erklärt Ellen Czeczatka. Durch TRA taten sich neue Sichtweisen auf, so die Erzieherin, und sie sei mit den Familien und dem Team nochmal neu ins Gespräch gekommen.

Für den Kitaalltag regt sie an: „Erst einmal klein anfangen und uns als Team mit den Glaubensrichtungen auseinandersetzen, die in unserer Kita vertreten sind.“ Ihr Fazit: „Meine eigene christliche Identität, das Wissen darüber und die Offenheit für den Glauben der anderen sind ein guter Wegbereiter für das Ziel der interreligiösen Arbeit. Wenn man im eigenen Glauben fest steht, ist der sichere Schritt auf neuen Wegen viel leichter als man denkt.“

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