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Kirchenkreissynode beschließt den Haushalt 2015

  • Die Kirchenkreissynode verabschiedet einstimmig den Haushalt 2015.
  • Propst Krüger berichtet über die Propstei Rendsburg.
  • Propst Funck berichtet über die Propstei Eckernförde.

Heute (26. November) fand die 17. Sitzung der Kirchenkreissynode Rendsburg-Eckenförde in den Räumen des Verbandes Evangelischer Kindertageseinrichtungen (VEK) in Rendsburg statt. In der Novembersynode wird traditionell der Haushaltsplan für das folgende Jahr vorgestellt, beraten und beschlossen.

Vorbemerkungen zu den Veränderungen bei der Haushaltsplanung
Erstmals wurde der Haushalt nach dem kaufmännischen Rechnungswesen (kirchliche Doppik) erstellt. Er enthält neben der neuen Systematik auch viele neue Begrifflichkeiten. Bis 2020 sollen auch alle Kirchengemeinden auf das neue System umgestellt werden. Um erste Erfahrungen zu sammeln, werden die Kirchengemeinden Nortorf und Hütten ebenfalls bereits für 2015 einen Haushaltsplan nach den Grundsätzen der kirchlichen Doppik erhalten. Sukzessive werden die anderen Gemeinden folgen.
Und es gibt noch weitere Veränderung: Auf der Kirchenkreissynode im September 2014 wurde eine neue Finanzsatzung verabschiedet, auf deren Grundlage der Haushaltsplan 2015 erstellt wurde. Zu den Neuerungen gehören die Grundlagen der Finanzverteilung, die Aufgabenverteilung innerhalb des Gemeinschafts- und des Kirchenkreisanteils, die Verteilkriterien des Kirchengemeindeanteils sowie die Finanzverteilung des Kirchenkreises.
Bei der Verteilung der Zuweisungen an die Kirchengemeinden wird zukünftig die Gemeindegliederzahl mit 70 %, die Wohnbevölkerungszahl mit 20 % und die Unterhaltung von denkmalgeschützten Kirchengebäuden mit 10 % gewichtet.

Der Haushalt für 2015
Der Kirchenkreis rechnet für 2015 damit, über Finanzmittel in Höhe von rund 14,9 Mio. Euro verfügen zu können, wovon die Kirchensteuerzuweisung durch die Landeskirche etwa 14,2 Mio. Euro betragen wird. Dies entspricht einem leichten Anstieg gegenüber den 14,5 Mio. Euro, die in 2014 zur Verfügung standen.
Propst Matthias Krüger betont: „Unser Dank und Respekt richten sich an die Menschen in der Gesellschaft, die durch ihre Kirchensteuer unsere Arbeit unterstützen. Dieser Beitrag wird von ungefähr 30 % der 130.000 Kirchenmitglieder erbracht, da die anderen nicht kirchensteuerpflichtig sind. Dies ist eine höchst solidarische Angelegenheit! Hinzu kommt, dass die inhaltlichen Angebote der Kirche für alle Menschen offen stehen, von den Kitas und Angeboten des ZeKiD bis hin zu den Weihnachtsgottesdiensten.“
Auf der Märzsynode wurde beschlossen, dass 1 % der Gesamteinnahmen den Trägern von Kindertagesstätten zugewiesen werden sollen. Im Kirchenkreis gibt es 25 Kirchengemeinden, die 34 Kindertagesstätten unterhalten. Der Betrag von 148.800 Euro wird auf die Anzahl der genehmigten Kita-Plätze verteilt. „Wir möchten hiermit deutlich machen, wie wichtig uns die Arbeit mit Kindern ist. Deshalb wird diese Summe solidarisch von allen erbracht und kommt direkt den Kita-Trägern zugute“, sagt Propst Sönke Funck.
Von der Gesamtsumme der Finanzmittel des Kirchenkreises fließt ein Betrag in Höhe von rund 8,5 Mio. Euro (56 %) in den sogenannten Gemeinschaftsanteil, etwa 6,4 Mio. Euro (44 %) in die Kirchenkreisverteilmittel.
Gut die Hälfte des Geldes aus dem Gemeinschaftsanteil (4,5 Mio. Euro) dient der Finanzierung der 90 Pfarrstellen im Kirchenkreis. Des Weiteren werden hiervon unter anderem die Kirchenkreisverwaltung, die zentrale EDV sowie die Mitarbeitervertretung finanziert.
Von den Kirchenkreisverteilmitteln gehen rund 5 Mio. Euro an die 37 Kirchengemeinden und 1,5 Mio. Euro an das Zentrum für Kirchliche Dienste (ZeKiD), die Diakonie, die Pflege Lebensnah e. V. für Hospizarbeit sowie den Kirchenkreis selbst.

Den Synodenbericht von Propst Matthias Krüger finden Sie hier.

Den Synodenbericht von Propst Sönke Funck finden Sie hier.

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