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40 Jahre für die Familien

  • Propst Matthias Krüger verabschiedete Monika Wegener (Mitte) gemeinsam mit Diana Marsche, Geschäftsführerin des Diakonischen Werks des Kirchenkreises gGmbH.
  • Diakonie-Geschäftsführerin Diana Marschke und Aufsichtsrat Karsten Fabel überreichten Monika Wegener das Goldene Kronenkreuz der Diakonie.
  • Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sagen zum Abschied.
  • Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sagen zum Abschied.
  • Diana Marschke fasste die verschiedenen Stationen des Arbeitslebens von Monika Wegener zusammen.
  • Dankesworte zum Schluss: Monika Wegener hatte das letzte Wort im offiziellen Teil.

Rendsburg – Einfach mal nichts machen. Das kann Monika Wegener jetzt. Denn die Fachbereichsleiterin Kinder, Jugend & Familie beim Diakonischen Werk des Kirchenkreises ist jetzt im Ruhestand. Die passende Bank zum Nichtstun und einen Loriot-Sketch als Anregung – gespielt von zwei Kollegen – gab es zum Abschied in der Christkirche. Denn obwohl Monika Wegener nicht viel Aufhebens um ihre Person machen wollte, zum Abschluss eines langen Arbeitslebens im Dienst der Diakonie stand sie doch noch einmal im Mittelpunkt. Der Wunsch, keine Dankhudelei zu bekommen, wie Diakonie-Geschäftsführerin Diana Marschke es ausdrückte, ging nicht in Erfüllung.

Zunächst der Gottesdienst: Propst Matthias Krüger entpflichtete Monika Wegener mit einem Segen und dankte ihr für die vielfältige Arbeit, die sie für die Diakonie geleistet hat. Immer habe sie dabei den „ganz und gar individuellen Menschen“ im Blick gehabt, sagte Krüger. Das Interesse am Menschen habe sie dabei in den ganzen 40 Jahren nicht verloren. Getragen von der Liebe Gottes habe sie gewirkt und dabei vieles Gutes bewirkt.

Schon im Gottesdienst folgten dann viele weitere lobende Worte von Diana Marschke, die an die verschiedenen Stationen Wegeners im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein, im Kirchenkreis Rendsburg und schließlich im Diakonischen Werk des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde erinnerte. „Sie fühlen mit den Menschen“, sagte sie in Richtung von Monika Wegener. Sie wolle die Menschen unterstützen und auf ihrem Weg begleiten. „Die Menschen vertrauen Ihnen.“ Auch sie selbst habe als Geschäftsführerin der Diakonie viel von Monika Wegener und ihren Ideen profitiert, sagte Marschke.

„Mit Ihnen haben wir viel erreicht. Manches konnten wir noch nicht verwirklichen, aber vieles ist auf dem Weg.“ Sie werde Monika Wegener vermissen, sagte Marschke und überreichte ihr am Ende der Ansprache das goldene Kronenkreuz für ihr jahreslanges Wirken in der Diakonie. Auch Karsten Fabel als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Diakonie hob die Verdienste von Monika Wegener hervor: „Sie haben unsere Diakonie geprägt und hervorragend gearbeitet. Wir werden Sie nicht ersetzen können.“

Schließlich kam das Lob auch nach dem Gottesdienst nicht zu kurz. Lobende und dankbare Grußworte kamen vom Jugendamt des Kreises und dem Diakonischen Werk Schleswig-Holstein. Und von den Kolleginnen und Kollegen mit Sketch, Musik und vielen Geschenken. Dass sich am Ende dann noch alle Anwesenden im Gottesdienst mit einer Blume in der Hand in die Reihe stellten, um Monika Wegener auch persönlich Dank zu sagen, rundete die Abschiedsfeier ab.

Sie selbst bedankte sich für die vielen netten Worte, ließ den größten Teil der vorbereiteten Rede weg – es sei ja eigentlich alles gesagt – und bedankte sich bei Stadt und Kreis aber vor allem bei ihren Mitarbeitenden. „Eure Bereitschaft, mit mir zu arbeiten, hat mich so getragen“, sagte sie in Richtung der vielen Anwesenden, mit denen sie in den vergangenen Jahrzehnten zusammengearbeitet hat. „Ich bin erstaunt, was aus mir noch rausgekitzelt wurde.“

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