Aufschrift Frieden braucht mehr, Umriss Taube aus bunten Herzen

Abschied von Klinikseelsorgerin Bettina Röhlk

Insgesamt 26 Jahre hat Bettina Röhlk als Krankenhauspastorin in Eckernförde gearbeitet. Nun geht sie in den Ruhestand.

 

  • Propst Matthias Krüger verabschiedet Krankenhauspastorin Bettina Röhlk.
    Propst Matthias Krüger verabschiedet Krankenhauspastorin Bettina Röhlk.

Im Gottesdienst zur Verabschiedung skizzierte Propst Matthias Krüger den beruflichen Weg der Pastorin. Ihre erste Pfarrstelle führte sie in die Thomas-Kirchengemeinde nach Kiel-Mettenhof. In Kiel arbeitete sie auch ehrenamtlich im Städtischen Krankenhaus in der Klinikseelsorge. Diesen Weg schlug sie weiter ein: Der Propst zitierte aus der damaligen Bewerbung aus dem Jahr 2000: „Menschen in Krisenzeiten zu begleiten, das ist für mich ein grundchristliches Anliegen, wobei der mitgehende und mitleidende Gott gegenwärtig ist und erfahrbar werden kann.“ 

In der Eckernförder Klinik stand sie 26 Jahre lang Patientinnen und Patienten zur Seite. Darüber hinaus war sie Mitglied im Ethikkomitee der Klinik sowie Teamsupervisorin für Mitarbeitende. Außerdem hat sie Bestattungsfeiern für Sternenkinder, also Kinder, die nicht lebend zur Welt gekommen sind, abgehalten. Die betroffenen Familien betreute sie häufig seelsorgerlich. 

Seelsorge bedeute für sie, „eine kleine Weile miteinander unterwegs zu sein“ und den Weg des Gegenübers „durch die innere Landschaft“ mitzugehen, um positiv wirken zu können, so die Pastorin. Laut Krüger gehöre zur Seelsorge „zuhören zu können, Ressourcen zu erspüren, aushalten zu können und Gespräche zu strukturieren“. Er entpflichtete die Klinikseelsorgerin von ihren Aufgaben, dankte ihr herzlich für ihr weitreichendes Engagement und wünschte ihr alles Gute für den Ruhestand. 

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