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Bundesfamilienministerin informiert sich über MGH-Arbeit

  • Zu Gast in Rendsburg: Die Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (Mitte) informiert sich gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Sönke Rix (Mitte) über die Arbeit des Mehrgenerationenhauses Rendsburg.
  • Was zeichnet das MGH in Rendsburg aus? Darüber spricht die Ministerin mit Haupt- und Ehrenamtlichen.

Rendsburg – Die Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht hat gestern (23. September) das Mehrgenerationenhaus (MGH) Rendsburg besucht. Gemeinsam mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Sönke Rix informierte sie sich über die Arbeit vor Ort und kam mit Mitarbeitenden, Vertretern von Stadt und Kreis sowie Ehrenamtlichen ins Gespräch.

Eine Stunde nahm sich Lambrecht Zeit, um das MGH in Rendsburg kennenzulernen. Zeit, die die Ministerin und das MGH-Team unter der Leitung von Frauke Kondritz zum intensiven Austausch nutzten. Seniorensport, Müttergenesung, Eltern-Kind-Arbeit, Projekte zur Unterstützung von Familien und die offene Arbeit des MGH waren die Themen. Die Ministerin fragte immer wieder interessiert nach, wollte wissen, welche Dinge noch verbessert werden könnten, bei welchen Themen die Politik verstärkt unterstützen solle. Es ging unter anderem um die Finanzierung von Projekten und um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Thema war aber auch die Corona-Pandemie. Wie können Familien besser unterstützt werden? Was kann für Kinder getan werden? Diese Fragen beschäftigen das MGH-Team sowie die Politikerin. Lambrecht berichtete vom Corona-Aufholpaket. Es sei in der Coronazeit unglaublich viel geschehen, viel Einsamkeit entstanden, Kinder hätten teilweise Versagungsängste entwickelt. „Das muss uns alarmieren“, sagte sie. In den vergangenen Monaten habe sie mehrere MGH-Einrichtungen in ganz Deutschland besucht. Die Arbeit vor Ort werde völlig unterschiedlich gelebt. „Ich glaube, das ist der Erfolg dieses Programms“, ergänzte sie. Sönke Rix berichtete, dass er bereits bei der Gründung des MGH mit dabei war. Er lobte die Vernetzungsarbeit in Rendsburg. Die sei sehr wichtig und laufe hier sehr gut.

Das MGH ist ein offener Treffpunkt für Jung und Alt, ein Ort der Nachbarschaftshilfe. Die Angebote sind niedrigschwellig. Mit Leben gefüllt wird das MGH durch das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen. Zum MGH gehört in Rendsburg ein offenes Café, das bald wieder öffnen wird. Auch Singen, Kinderbetreuung, ein Malkurs für Frauen und Spielenachmittage gehören zum Angebot. 

www.mgh-rendsburg.de

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