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Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

  • Quelle: www.jlid.de

„Freunde, dass der Mandelzweig / wieder blüht und treibt, / ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt.“

So beginnt das Lied Nr. 606 im Evangelischen Gesangbuch. Es ist verfasst von dem jüdischen Theologen und Schriftsteller Schalom Ben-Chorin. Er hieß eigentlich Fritz Rosenthal, geboren 1913 in München. Auch er wurde – wie so viele Juden – aus Deutschland vertrieben und floh 1935 nach Israel.

Im Jahr 2021 wird in ganz Deutschland ein Festjahr begangen: „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Dafür steht das Logo auf dem Foto. Denn im Jahr 321 erlaubte der römische Kaiser Konstantin mit einem Edikt Juden, „Bürger“ der Stadt Köln zu werden. Übrigens: Christen gab es in Deutschland erst Hunderte Jahre später...

Am 27. Januar eines jeden Jahres wird in Deutschland der Opfer des Nationalsozialismus gedacht, auch in der Kirchengemeinde Gettorf seit Jahren immer mit einer Andacht an diesem Tag. Pastor Dirk Schulz lädt dazu ein, das auch in diesem Jahr zu tun – nämlich am Mittwoch, den 27.1.2021 um 18.00 Uhr in der St. Jürgen-Kirche. "Wir wollen uns erinnern – und wir wollen uns freuen, dass es in unserem Land nach den Gräueln des NS-Regimes, wieder blühendes jüdisches Leben gibt: Über 100.000 Jüdinnen und Juden leben in unserem Land. Sie sind unsere „Geschwister im Glauben“."

Julia Uhlenwinkel wird die Andacht musikalisch gestalten und die Hoffnung des Liedes wird uns tragen:

„Freunde, dass der Mandelzweig / sich in Blüten wiegt, / bleibe uns ein Fingerzeig, / wie das Leben siegt.“ 

 

Auch dieser Gottesdienst wird natürlich unter Beachtung aller geltenden Corona-Schutzmaßnahmen gefeiert werden. 

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