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Hospiz-Initiative Eckernförde unter neuer Leitung

  • Karsten Fabel, Diana Marschke (beide vom Vorstand Verein für evangelische Beratungsarbeit im Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde e.V.), Ulla Bruhn-Rath, Propst Sönke Funck (ebenfalls Vereinsvorstand) und Michael Busch
  • Der neue Koordinator der Hospiz-Initiative Eckernförde Michael Busch

Eckernförde – Michael Busch ist neuer Leiter der Hospizarbeit in Eckernförde. Er folgt auf Ulla Bruhn-Rath, die nach 23 Jahren als Koordinatorin zum 1.Oktober in den Ruhestand gegangen ist. Der Vorstand des Trägers der Hospiz-Initiative, der Verein für evangelische Beratungsarbeit im Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde e.V., hat sie verabschiedet und sich für ihren langjährigen Einsatz bedankt. Nun wird Michael Busch die Arbeit koordinieren, die schwerpunktmäßig in der Stadt Eckernförde, den Hüttener Bergen und Schwansen geleistet wird.

Derzeit begleiten 26 Ehrenamtliche unter dem Motto „Leben bis zuletzt“ Menschen in der letzten Lebensphase. Sie setzen sich dafür ein, Schwerkranken in der ihnen noch verbleibenden Zeit ein Leben in Selbstbestimmung und Würde zu ermöglichen. Für Betroffene und Angehörige bietet die Hospiz-Initiative Beratungen an, wenn man nicht mehr weiterweiß, sich über Hilfemöglichkeiten informieren möchte oder Unterstützung braucht.

Für die Arbeit werden immer wieder neue Ehrenamtliche gesucht, die sich vorstellen können in der Hospiz-Initiative mitzuarbeiten. Am 26. Oktober, am 22. November und am 31. Januar finden jeweils um 19.00 Uhr Infoabende statt, an denen Michael Busch den Hospizdienst vorstellen und über Möglichkeiten der Mitarbeit informieren wird. Auch Ehrenamtliche werden dabei sein und über ihre Erfahrungen sprechen. Die Hospiz-Initiative freut sich auf alle Interessenten, Anmeldung über 04351/713115.

Der neue Leiter Michael Busch lebt selbst in Eckernförde. Er hat in Rendsburg Erfahrungen beim Aufbau eines Hospizdienstes gesammelt und ist zudem Mitglied im Vorstand des Hospiz- und Palliativverbands Schleswig-Holstein. Er ist studierter Pädagoge und hat früher in der Erwachsenbildung gearbeitet. Nebenbei hat er in einem Bestattungsunternehmen eines Bekannten mitgearbeitet.

„Hinter jedem Auftrag steht ein Schicksal“, hat er damals festgestellt und sich besonders um die Begleitung der Trauernden bemüht. Als er nach Schleswig-Holstein zog – zuvor hatte er 22 Jahre lang in Freiburg gelebt – hat sich Busch dann die Frage gestellt, was mit der Zeit vor dem Tod ist und gemerkt, wie wichtig die Begleitung von Sterbenden ist. Er hat schließlich einen Vorbereitungskurs für Ehrenamtliche absolviert und sich beworben, als die Stelle in Rendsburg zum Aufbau des Hospizdienstes ausgeschrieben war.

Ab 2007 hat Busch dann in Rendsburg Ehrenamtliche bei der Hospizarbeit begleitet, die Arbeit, die er nun in Eckernförde übernommen hat. Durch seine bisherige berufliche Erfahrung und die Vernetzung über den Verband sieht er sich gut gerüstet, die Versorgung von Sterbenden zu Hause gut fortzuführen und auszubauen. „Dafür ist die Zusammenarbeit mit den anderen Beteiligten des Palliativnetzwerkes wichtig“, sagt er.

Michael Busch möchte künftig auch die Trauerarbeit der Hospiz-Initiative ausbauen, wobei ihm Pastor Martin Krumbeck Unterstützung zugesagt hat – auch nach seinem Ruhestand im kommenden Jahr. Diese Arbeit wird zudem unterstützt von Förderverein für Trauerarbeit in Schwansen e.V. Derzeit findet einmal im Monat ein Trauercafé statt, jeweils am zweiten Dienstag eines Monats von 16 bis 18 Uhr in der Cafeteria St. Martin, Margarethe-Kruse-Str. 6-8, Eckernförde.

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