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Jevenstedt hat eine neue Pastorin

  • Pastorin Sandra Reimer freut sich auf ihren Einführungsgottesdienst in der Jevenstedter Kirche.

Rendsburg/Jevenstedt – Alles neu macht der Mai auch in Jevenstedt: Einen Tag nach der Ordination hat Pastorin Sandra Reimer am 1. Mai ihren Dienst als Pastorin im Probedienst begonnen. So heißt die Phase nach dem Vikariat, also dem praktischen Teil der Ausbildung, die ans Studium anschließt.

Für die 31-jährige gebürtige Schleswig-Holsteinerin fühlt es sich an wie Fügung, erzählt sie auf die Frage, warum sie Pastorin geworden ist: „Ich hatte gute Erfahrungen in der Jugendarbeit in der Kirchengemeinde Nortorf gemacht. Nach dem Abi habe ich das Theologiestudium dann versuchsweise begonnen. Das Studium hat viel Freude gemacht und dann war klar, wohin es gehen wird“. Es ging nach erfolgreichem Examen erstmal nach Schuby bei Schleswig ins Vikariat. Kein gewöhnliches Vikariat, denn sie hat diese Phase beinahe komplett unter Pandemie-Bedingungen erlebt. Wenig „normale“ Gemeindearbeit, weniger Gottesdienste, oft kürzere Formate und unter freiem Himmel.

Seit einigen Tagen orientiert sie sich in ihrer neuen Gemeinde und ist gleich eng eingebunden: „Ich habe jetzt alle Schlüssel, die ich brauche und die ersten Termine für Trauerfeiern stehen auch schon in der kommenden Woche an“, berichtet sie. Pastor Volker Thiedemann hat zuletzt aus dem Ruhestand heraus in Jevenstedt die Pfarrstelle vertreten und wird Ende Mai verabschiedet. Reimer freut sich auf die vor ihr liegenden Aufgaben: „Pastorin ist ein so schöner und vielfältiger Beruf, die Seelsorge liegt mir am Herzen“. Für die zukünftige Arbeit hofft sie, in der regionalen Zusammenarbeit für alle Menschen mehr Angebote schaffen zu können: „Für eine Pastorin allein ist es schon schwierig, allen Menschen ein Angebot als Kirche zu machen – aber wenn jede nach ihren Stärken Angebote in den Kirchengemeinden einer Region macht, dann könnte das klappen“. Außerdem möchte sie künftig auch meditative Andachten möglich machen: „In dieser schnellen Zeit ist ein solcher Ruhepol viel wert“, davon ist sie überzeugt.

Reimer wohnt derzeit noch in Brammer, dort ist sie auch aufgewachsen. Weil ihr Lebensgefährte als Landwirt nicht so einfach umziehen kann, pendelte Reimer während des Vikariats immer nach Schuby und freut sich über den deutlich verkürzten Weg zur Arbeit: „Das es tatsächlich geklappt hat nun auch eine Gemeindepfarrstelle in unmittelbarer Nähe zu bekommen, darüber bin ich sehr froh“. Sehr bald kann sie dann zu Fuß gehen, Ende Juli steht der Umzug ins Pastorat in Jevenstedt an – und der Mann muss künftig pendeln, aber eben nur 10 Minuten.

Der Einführungsgottesdienst ist am 8.5.2022 um 10 Uhr in Jevenstedt.

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