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Kirchenwahl 2022: Wahlbenachrichtigung geht an 1,65 Mio. Mitglieder der Nordkirche

  • Wahlwerbung 2022 als Plakat

Kiel (ac). Mehr als 1,65 Millionen Menschen in Norddeutschland bekommen in den nächsten Tagen Post von der Nordkirche. Alle Mitglieder der evangelisch-lutherischen Kirche, die am Wahltag (Sonntag, 27. November 2022) mindestens 14 Jahre alt sind, erhalten ihre Wahlbenachrichtigung für die Kirchengemeinderatswahl 2022. Darunter sind 111.500 Erstwähler:innen. Alle Mitglieder der 920 Kirchengemeinden in 13 Kirchenkreisen wählen dann ihr Leitungsgremium neu.

Ulrike Hillmann, Präses der Landessynode der Nordkirche, ruft auf, sich an der Wahl zu beteiligen: „Jede Stimme zählt! Mit Ihrer Wahl können Sie die künftige Leitung Ihrer Kirchengemeinde mitbestimmen. Und jede Stimme stärkt die gewählten Frauen und Männer, die sich bereit erklären, für dieses Ehrenamt und für die sechsjährige Amtszeit zu  kandidieren.“

Der Kirchengemeinderat trägt gemeinsam mit den Pastor:innen die Verantwortung für die Gemeinde. Er berät zum Beispiel die Arbeit für Kinder, Jugendliche und Senior:innen, Angebote in der Kirchenmusik und Bildung, ist verantwortlich für Gottesdienste, Personal, Finanzen, Gebäude und Grundstücke, fördert die Beziehungen der Gemeinde vor Ort und vertritt sie in der Öffentlichkeit.  

Wahltag ist der 27. November 2022. Jedoch können alle Wähler:innen ihre Stimme bereits ab Zugang der Wahlbenachrichtigung in den nächsten Tagen abgeben. Alle Informationen rund um die Wahl stehen in dem Brief, auch zu den verschiedenen Möglichkeiten der Briefwahl vor Ort und zuhause. Die Wähler:innen finden alle erforderlichen Kontaktdaten der Kirchengemeinde sowie der Hotline zur Wahl im Kommunikationswerk der Nordkirche.

Insgesamt 335.585 Meter Papier mit einer Breite von knapp 50 cm sind nötig, um die Wahlbenachrichtigung zu drucken: 21,6 Tonnen auf 43 großen Rollen. Der Druck dauert rund 28 Stunden, die kleinteilige Personalisierung mit allen Angaben zu Wahlort und Zeitraum 110 Stunden. 20 Mitarbeitende sind damit beschäftigt. Dann rollen voraussichtlich vier Lastzüge mit den Briefen zur Post für den Versand in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und kleinen Exklaven.

Bei der Beauftragung von Druck und Versand hat die Nordkirche auf Klimaneutralität, Sparsamkeit und möglichst geringen Papierverbrauch geachtet. Gedruckt wird im Doppelnutzen, der Brief kommt selbst verpackt ohne Umschlag aus.

Falls die Post bis zum Wahltag verloren geht: Der Personalausweis und der Eintrag ins Wählerverzeichnis genügen, um seine Stimme abzugeben.

„Mit dem Brief verbinden wir als Nordkirche auch unseren Dank an alle Mitglieder für ihre Mitgliedschaft und Unterstützung“, sagt Präses Ulrike Hillmann. Und sie ruft auf: „Sie müssen mit Ihrer Wahl nicht bis Ende November warten. Nutzen Sie die verschiedenen Möglichkeiten Ihrer Kirchengemeinde, um Ihre Stimme abzugeben.“

Weitere Informationen zur Kirchenwahl 2022 finden Sie hier

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