Die „echte“ Kirche ist 87-mal so groß wie der Miniaturbau. Die Bastler hatten sich vorgenommen, die St. Severin Kirche in genau der Form darzustellen, wie sie vor dem Brand ausgesehen hat. „Es gab keinen fertigen Bausatz, den wir hätten verändern können“, erzählt der Vorsitzende des Vereins Heiner Malz. „Es war sehr viel Kleinstarbeit, für die wir etwa fünf bis sechs Wochen gebraucht haben."
Die Gruppe der Aktiven hat für manche Teile ihren 3-D-Drucker genutzt, zum Beispiel für die Grabsteine und die Zäune. Aus Kunststoffplatten haben die Hobbybastler per Hand mit Cutter-Messern weitere Teile ausgeschnitten. Die Gruppe hat sich an das historische Vorbild gehalten. Mit einer Ausnahme. In der Miniatur gibt es mehrere Buntglasfenster, im Original war es nur ein einziges. Vereinsmitglied Karl-Heinz Brüggmann hat die Bausteine der Kirche und andere Elemente angemalt. Auch akustisch hat die Gebäudenachbildung einiges zu bieten. Mithilfe von Modulen läuten auf Knopfdruck ihre Glocken. „Wir werden noch Hochzeitsmusik einspielen, die dann ebenfalls auf Knopfdruck zu hören sein wird“, berichtet Malz. Integriert werden soll die Kirche in den Nachbau des Bahnhofs Hanerau-Hademarschen und der umliegenden Häuser.
Das Stellwerkmuseum und der Güterschuppen mit der Modellbahnanlage sind donnerstags von 14 bis 18 Uhr für Gäste geöffnet; unter Tel. 04872/5057218 können andere Termine vereinbart werden. Adresse: Bismarckstraße 8, 25557 Hanerau-Hademarschen.




















