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Momo rettet die Zeit in Eckernförde

Eckernförde – Kaum jemand hat Zeit. Alle sind gehetzt. Da braucht es jemand wie Momo. Sie rettet die lebendige, erfüllte Lebenszeit vor den grauen Herren. Wie ihr das gelingt, ist am kommenden Sonnabend, 30. Juli, 15 Uhr (öffentliche Probe) und 19 Uhr, in der Eckernförder Stadthalle zu sehen. Die Teilnehmenden des inklusiven Theaterworkshop der Tourismuskirche des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde spielen das Stück Momo. Auf der Basis der Geschichte von Michael Ende hat Vita Huber ein Theaterstück geschrieben, das die 17 Darstellerinnen und Darsteller im Alter von 10 bis 68 Jahren in dieser Woche proben und am Ende auf die Bühne bringen.

Dabei erforschen sie die Zeit: Jetztzeit, Coronazeit und die Zeit im Märchen Momo. In der Stadt, in der Momo wie eine Landstreicherin in der Ruine eines kleinen römischen Amphitheaters lebt, tauchen nämlich eines Tages Zigarre rauchende aschgraue Herren mit bleigrauen Aktentaschen auf, die Zeit stehlen. Sie stehlen sie, frieren sie ein und brauchen sie langsam auf. Momo hat nur eine Stundenblume die Schildkröte Kassiopeia als Hilfe. Sie nimmt den Kampf auf, um ihren Freunden die Zeit der Muße, der Freude und der Geschichten zurückzubringen.

Die Leitung des Workshops haben die beiden Theaterpädagoginnen Anja Beatrice Kaul und Claudia Gottuk-Brede, auf der Bühne stehen Teilnehmende mit und ohne Einschränkungen. Es ist bereits der sechste Workshop dieser Art der Tourismuskirche. Wer bei der öffentlichen Probe am Samstagnachmittag oder bei der Premiere am Samstagabend dabei sein will, schickt eine Mail an brigitte.gottuk@kkre.de oder eine SMS an 0151-27157245 und nennt die gewünschte Uhrzeit und die Zahl der Gäste. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

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