Aufschrift Frieden braucht mehr, Umriss Taube aus bunten Herzen

Positive Rechnungsbilanz im Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde

Weniger ausgegeben, mehr eingenommen: Auf der Synode des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde wurde die Jahresrechnung 2025 für gut befunden.

 

  • Ein Mann steht vorne auf einer Bühne und gestikuliert.
    Propst Matthias Krüger erläutert die Jahresrechnung 2025.
  • Zwei Frauenwenden sich auf ihren Stühlen so zurück, dass sie in die Kamera schauen.
    Kerstin Popp (Leitung übergemeindliche Arbeit) und Kira Dönges (pädagogische Leitung Kindertagesstättenarbeit) verfolgen den Verlauf der Kirchenkreissynode.
  • Viele Menschen sitzen in einem Raum.
    Die Synodalen des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde tagen im Haus der Kirche.

Der Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde hat im vergangenen Jahr 2025 weniger Geld ausgegeben als ursprünglich geplant. Gleichzeitig erhielt er mehr Kirchensteuern als erwartet. „Das Jahresergebnis ist ein Überschuss von 3,1 Millionen Euro“, berichtete Propst Matthias Krüger den Synodalen. Diese haben die Jahresrechnung einstimmig angenommen.

Ein wichtiger Grund für den Überschuss waren unter anderem die geringeren Ausgaben im Gemeinschaftsanteil, der für gemeinsame Aufgaben aller Kirchengemeinden und des Kirchenkreises vorgesehen ist. Die geringeren Ausgaben im Gemeinschaftsanteil von rund 1,3 Millionen Euro kamen im Wesentlichen dadurch zustande, dass für die Besoldung der Pastorinnen und Pastoren weniger Geld benötigt als veranschlagt wurde. „Das lag daran, dass einige Pfarrstellen nicht besetzt waren und sich manche Pastorinnen und Pastoren in Elternzeit befanden“, erklärte der Propst. Außerdem sei noch in weiteren Bereichen gespart worden. Zudem war ursprünglich geplant, dass rund 1,2 Millionen Euro in die Rücklagen fließen, die für spätere Ausgaben oder Notfälle bereitstehen. Doch das erwies sich als nicht erforderlich. 

Mehr Kirchensteuern als gedacht, weniger als im Vorjahr

Und dann sind da noch die Kirchensteuern: Der Kirchenkreis bekam 2025 mehr Kirchensteuern als gedacht. Für 2025 hatte der Kirchenkreis mit ungefähr 17,2 Millionen Euro Kirchensteuern gerechnet. Tatsächlich erhielt er 17,7 Millionen Euro, also rund eine halbe Million Euro mehr als erwartet. Die Kirchensteuereinnahmen waren damit zwar höher als die Prognose, aber niedriger als im Jahr zuvor: 2024 hatte der Kirchenkreis noch ungefähr 18 Millionen Euro erhalten. Das bedeutet, dass die Einnahmen 2025 gegenüber 2024 um etwa 300.000 Euro gesunken sind. 

Der Kirchenkreis erstellt seinen Plan, welche finanziellen Mittel voraussichtlich zur Verfügung stehen und wie diese verteilt werden sollen, bereits lange vor Beginn eines neuen Jahres. Dafür nutzt er auch Schätzungen der Landeskirche. Da niemand genau vorhersagen kann, wie hoch die Ausgaben und Einnahmen tatsächlich sein werden, können sich die geplanten Zahlen von den späteren Ergebnissen unterscheiden. Der Kirchenkreis plant dabei bewusst vorsichtig.

Die 3,1 Millionen Euro werden zwischen den 28 Kirchengemeinden und dem Kirchenkreis verteilt. Die Kirchengemeinden erhalten zusammen knapp 2,3 Millionen Euro zusätzlich. Der Kirchenkreis bekommt gut 800.000 Euro.

Der Propst riet den Verantwortlichen, trotz des hohen Überschusses sparsam und überlegt zu handeln: „Für die kommenden Jahre rechnen wir damit, dass die Einnahmen aus Kirchensteuern deutlich zurückgehen werden.“

Es wurde auch gewählt

Außerdem gab es Nachwahlen: Neu im Klimaausschuss ist Christiane Schulz, Mitarbeiterin der evangelischen Kita Hademarschen. In den Finanzausschuss gewählt wurde Doris Büttner, Geschäftsführerin der Diakonie des Kirchenkreises. Diakon Carsten Gallinat wird sich im Ökumeneausschuss engagieren.

 

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