Aufschrift Frieden braucht mehr, Umriss Taube aus bunten Herzen

Rundgänge auf dem Rendsburger Friedhof Neuwerk

Tag des Friedhofs am Samstag, 19. September: Der Friedhof Neuwerk in Rendsburg beteiligt sich.

  • Der Rendsburger Friedhof Neuwerk in der Nähe des Nord-Ostsee-Kanals ist eine Naturoase.

Führungen, Musik und Information: Für Samstag, 19. September 2026, lädt die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Rendsburg von 14 bis 17 Uhr zum Tag des Friedhofs auf den Friedhof Neuwerk (Friedhofsallee 25) ein. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Erinnern, entdecken und begegnen“. Treffpunkt ist die 1961 erbaute Kapelle.

Friedhofsleiter Benjamin Beez, Pastor Rainer Karstens sowie Bestatter und Steinmetze informieren über Vorsorge, moderne Grabkultur und Grabpflege. Gäste haben außerdem die Möglichkeit, mehr über die Geschichte des Friedhofs zu erfahren. Er wurde Anfang des 19. Jahrhunderts außerhalb der Wallanlagen des Neuwerks, das heißt der Festung, angelegt und spiegelt gemeinsam mit dem benachbarten Garnisonfriedhof 200 Jahre Stadtgeschichte wider.

Zu den Besonderheiten des parkähnlichen Friedhofs gehören Baumgräber unter einer mächtigen Trauerbuche und eine Grabstätte für Sternenkinder. Dies sind Kinder, die vor, während oder kurz nach der Geburt gestorben sind. Hier befinden sich auch Kriegsgräber und die Gräber bedeutender Persönlichkeiten wie Theodor Steltzer (erster Ministerpräsident Schleswig-Holsteins), Hans Bredow („Vater des deutschen Rundfunks“) und Adolf Steckel (Bürgermeister von Rendsburg nach dem Zweiten Weltkrieg).

Der Besuch des Friedhofstages ist kostenlos und findet bei jeder Witterung statt.

 

Kirche im Norden