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„Smarte Kita“ in Nobiskrug

  • Bee-Bots, programmierbare Bienen, Tablet und sprechende Wandtafeln gehören jetzt fest zum Alltag von Erzieherin Ronja Kock (r.) und Kitaleiterin Angnes Lassen.
  • "Smarte Kita": Darüber freuen sich Kira Dönges, Regionalleiterin im Kitawerk, Angnes Lassen, Kitaleiterin Nobiskrug, und Erzieherin Ronja Kock (v.r.).

Rendsburg – Stifte, Papier und Bauklötze sind für die Kinder der evangelischen Kindertagesstätte Nobiskrug Alltag. Tablet, sprechende Wandtafeln und sogenannte Bee-Bots, programmierbare Bienen, gehören seit einem Jahr nun ebenfalls dazu. Die Rendsburger Einrichtung ist eine von 16 Kitas in Schleswig-Holstein, die bei dem Projekt „DigiCoaches und SmarteKitas“ teilgenommen hat. Jetzt ist das Projekt für die pädagogischen Fachkräfte erstmal beendet und die Kita darf sich „Smarte Kita“ nennen. Ein Folgeprojekt seitens des Sozialministeriums ist aber schon in Aussicht gestellt. Dabei soll es darum gehen, die eigenen Erfahrungen an andere interessierte Einrichtungen weiterzugeben.  „Kitas, die sich in dem Bereich Medienkompetenz in der frühkindlichen Bildung Unterstützung holen möchten, können sich an das Team in Nobiskrug wenden“, sagt Kira Dönges, die das Projekt als Fachberaterin und inzwischen als Regionalleitung vom Kitawerk des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde begleitet hat.

Ursprünglich hatte das Team der Kita Nobiskrug die digitale Kommunikation mit den Eltern bei dem Projekt im Blick. „Wir haben angefangen mit der App Kitalino zu arbeiten“, sagt Leiterin Angnes Lassen. Eingerichtet wurde eine digitale Pinnwand, auf der die aktuellen Informationen für die Eltern stehen. „Wir wollten agiler werden und zeitnah alle Eltern ohne Umwege erreichen.“ Mittlerweile läuft auch die interne Kommunikation des Kita-Teams über diese App. „Für uns ist das ein guter und praktischer Weg“, so Lassen. Die vier Fortbildungsmodule plus Online-Vertiefungstreffen zum Thema Datenschutz, Ansprache der Eltern, Verwendung von Emojis und vielem mehr ließ bei dem Team dann noch weitere „smarte“ Ideen wachsen. Die pädagogischen Fachkräfte erstellen jetzt die Portfolios der Kinder analog und digital. Das Tablet dürfen die Kinder auch zum Fotografieren nutzen oder drehen damit kleine Filme. Auch zum Recherchieren wird es gern verwendet. „Es geht immer darum, den Kindern einen sinnhaften Umgang mit den digitalen Medien zu ermöglichen“, sagt Dönges. Denn die neuen Medien seien ein Teil der Lebenswelt der Kleinen.

Finanziert und initiiert hat das trägerübergreifende Projekt das Sozialministerium des Landes Schleswig-Holstein. Umgesetzt hat es der Verband Evangelischer Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein.

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