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Synode beschließt den Haushalt des Kirchenkreises

  • Propst Krüger bei der Vorstellung des Kirchenkreishaushaltes für das Jahr 2023

Rendsburg - Der Haushalt für das kommenden Jahr steht und ist von der Synode mit großer Mehrheit beschlossen worden. Der Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde rechnet im Jahr 2023 mit Zuweisungen in Höhe von 16,7 Millionen Euro. Das sind etwa 800.000 Euro mehr als die Planungen für das laufende Jahr 2022 vorsahen. „Diese moderate Steigerung mag einen kleinen Spielraum eröffnen, um auf die überaus dynamische gesellschaftliche und wirtschaftliche Lage zu reagieren“, sagt Propst Krüger. Neben Pandemie, Krieg und Wirtschaftskrise verweist er insbesondere auf die gestiegenen Kosten für Heizenergie.

Auf die Energiekosten antworte der Haushalt mit zweckgebundenen Zuweisungen, so Krüger. Wenn die Gemeinden 30 Prozent der Heizenergie der Kirchen, Kapellen und Gemeindehäuser sparen, übernehme der Kirchenkreis die verbleibenden Mehrkosten. „Insgesamt stehen dafür Finanzmittel in Höhe von 600.000 Euro zur Verfügung“, fasst Krüger zusammen. Damit Orgel sowie Kunstschätze keinen Schaden nehmen, werden sogenannte Datenlogger vom Kirchenkreis gestellt, um das Raumklima zu überwachen.

Der Kirchenkreis wird im kommenden Jahr kleiner, die beiden Gemeinden Altenholz und Schilksee-Strande gehören künftig dem Kirchenkreis Altholstein an. Die knapp 5,2 Millionen Euro im sogenannten Gemeindeanteil werden damit an nur noch 29 Kirchengemeinden verteilt, das sind etwa 1,2 Millionen Euro mehr als im Haushalt 2022. Der Gemeinschaftsanteil, aus dem unter anderem alle Pastorinnen und Pastoren sowie die Kirchenkreisverwaltung bezahlt werden, hat laut Plan einen Umfang von gut 10 Millionen Euro, das sind gut 700.000 Euro weniger als im Vorjahr. Der Kirchenkreis kann für seine Aufgaben (inklusive Zentrum für Kirchliche Dienste und Diakonisches Werk) knapp 1,5 Millionen Euro (300.000 Euro mehr als im Haushalt 2022 veranschlagt) ausgeben, im Haushalt 2022 sind 1,2 Millionen veranschlagt.

Zuwachs bekommt im kommenden Jahr das Kita-Werk. Die Evangelische Kindertagesstätte St. Martin in Nortorf gehört künftig zu den dann 17 Kitas in Trägerschaft des Kirchenkreises. Im Verlauf dieses Jahres ist die Kita Spatzennetz in Schülldorf dazugekommen.

„Es ist deutlich, dass wir als Kirche nicht mehr vor einem Wandel stehen, sondern bereits mittendrin sind“, sagt Propst Krüger. Überall würden neue Wege gesucht und gegangen, um das Evangelium zu verkünden. „Ich danke herzlich den Mitgliedern unserer Kirche. Ihr finanzieller Beitrag ermöglicht nach wie vor vielfältige Arbeit“, so Krüger.

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