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Kapelle Westerthal

Kapelle Westerthal

Die Kapelle Westerthal ist im Jahre 1954 erbaut worden. (Architekt G. Lassen, Borby) Der Bau wurde notwendig, weil sich die Bevölkerung nach dem zweiten Weltkrieg in der Kirchengemeinde Borby verdoppelt hatte. Es war der erste Kirchenneubau im damaligen Kirchenkreis Eckernförde seit Jahrhunderten. Trotz Unterstützung durch den luth. Weltbund standen für die Baukosten nur 40.000 DM zur Verfügung, so dass die neue Kirche nur sehr schlicht ausgeführt werden konnte. Erst 1956 wurde, gestiftet vom langjährigen Bürgermeister Gustav Völckers, eine Glocke angeschafft. Der damalige Bundespräsident T. Heuss schenkte eine wertvolle Bibel. 1965 konnte endlich eine Orgel installiert werden, ebenso eine Heizungsanlage. 1963 wurde der Friedhof rund um das Gotteshaus angelegt. Bald darauf folgte das Mahnmal für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

Inzwischen ist die Kapelle schon über 60 Jahre alt und hat viele Stürme unbeschadet überstanden. Mit ihrer hübschen Lage ist sie für viele Vorbeikommende eine weithin sichtbare Wegmarke.
Das Innere ist verschönert worden durch zwei Wandbehänge des ehemals in Barkelsby ansässigen Webers Dörfer und seiner Frau und durch eine Holzskulptur von Ferdinand Thomsen mit dem Titel „Das Frühmahl am See Tiberias“.

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