FAQ zur Umstellung
Allgemeine Fragen
Um in digitalen Zeiten als Nordkirche weiter an der Einheit der Kirche zu arbeiten, ist zehn Jahre nach Gründung der Nordkirche der Zeitpunkt gekommen, eine einheitliche Plattform zur verbindlichen digitalen Zusammenarbeit aufzubauen.
Das schafft erheblichen Mehrwert:
- Wir. Die Zusammenarbeit in der Fläche über eine gemeinsame Plattform bietet die Chance, die Zugehörigkeit zur Nordkirche zu stärken und eine gemeinsame Identität zu stiften. Mittelfristig entsteht so auch eine moderne Kirche, die ihre inhaltliche Vielfalt und lokale Verwurzelung über eine einheitliche Plattform zur digitalen Zusammenarbeit rahmt. Eine gemeinsame Kultur als Zeugnis- und Dienstgemeinschaft wird so auch im digitalen Wandel weiterentwickelt.
- Zusammen. Eine einheitliche Plattform zur digitalen Zusammenarbeit ermöglicht es den verschiedenen Ebenen, zeit- und ortsunabhängig voneinander zu wissen und gemeinsam an Inhalten zu arbeiten. So können sich gute Ideen vermehren.
- Kirche. Mit vereinfachten Abläufen und schlankeren Strukturen werden personelle und finanzielle Mittel frei, um als evangelische Kirche in Norddeutschland dem Bekenntnisauftrag als kleiner werdende Gemeinschaft verstärkt nachzukommen. Das folgt dem Gedanken der reformatorischen Kirche und entspricht dem eigenen Anspruch nach einem kirchlichen Dienst auf Augenhöhe, während der Glaube an Gott und das Evangelium die Menschen dieser Kirche eint.
Ja. Die Einführung in der gesamten Nordkirche wurde per Gesetz beschlossen. Das Gesetz ist zum 1. April 2024 in Kraft getreten und das Landeskirchenamt der Nordkirche ist beauftragt, es umzusetzen. Da es insgesamt um Tausende künftige Nutzer*innen geht, wird die Einführung in den Kirchenkreisen nicht synchron, sondern gestaffelt vorgenommen.
„Alle“ bedeutet hier: Alle hauptamtlich Mitarbeitenden sowie all jene ehrenamtlich Mitarbeitenden, für deren Einbindung ein Zugang zur Plattform Mehrwert schafft. Diese Fallunterscheidung treffen die jeweils verantwortlichen Führungskräfte, Gremien und Vorsitzende.
Die Daten aus unserer bisherigen Microsoft-Struktur werden in die der Nordkirche übertragen. Hierzu sind alle Kirchenkreise und Gemeinden durch das IT-Gesetz der Nordkirche verpflichtet. Mit der Umstellung wird landeskirchenweit folgende Tools für alle eingeführt:
- Outlook (für E-Mails und Kalender)
- Office (Word, Excel, Powerpoint)
- Onedrive und Sharepoint (Dateiablage)
- Teams (Videotelefonie und Chat, Zusammenarbeit)
- Planner und ToDo (Aufgabenverwaltung)
- Forms (Umfragenerstellung)
Ziel der Umstellung auf Ebene der Nordkirche ist es, insbesondere Teams zur Kommunikation und Zusammenarbeit zu nutzen, damit gemeinsam an Dateien gearbeitet werden kann und weniger Emails anfallen. Diese können aber natürlich weiterhin genutzt werden.
Die Nordkirche hat jedem Kirchenkreis ein Kürzel zugeteilt. Bei uns in Rendsburg-Eckernförde ist das RE. Dazu kommt für die Ebene des Kirchenkreises KKV und die Gemeinden ein spezielles Kürzel aus einer Liste, die der Kirchenkreis zugesandt hat, und die Sie hier finden können. Technische Infos zur Umbenennung bekommen Sie in dieser Anleitung.
Die bestehenden Teams müssen umbenannt werden nach dem Muster RE-Gemeindekürzel-Teamname. Dann können sie mit umgezogen werden. Eventuell werden im Migrationsprozess noch Änderungen vorgenommen, um die Namen der Richtlinien anzupassen.
Auswirkungen auf die Haupt- und Ehrenamtlichen
Die Einführung von M365 wurde für die Nordkirche per Gesetz beschlossen – sie wird kommen. Sie haben die Möglichkeit, Ihre gewohnten Kommunikationskanäle (sei es E-Mail oder Telefon) weiterhin zusätzlich zu nutzen. Jedoch werden unsere Daten in die Cloud der Nordkirche migriert und sollen anschließend dort aufbewahrt und bearbeitet werden, nicht länger auf lokalen Speichermedien. Wir laden Sie ein, der Veränderung mit Neugier und Offenheit zu begegnen und die Vorteile für sich zu entdecken. Auf Nordkirchenebene soll ein großer Teil der Kommunikation künftig über Teams stattfinden.
Einige Gemeinden und Einrichtungen nutzen gute Fachsoftware für ihre spezifischen Bedarfe. Diese kann auch weiter genutzt werden. Jedoch soll M365 flächendeckend eingeführt werden. Denn M365 nur in einzelnen Bereichen, Gemeinden oder Kirchenkreisen einzuführen, würde wieder nur Insellösungen produzieren. Das Ziel ist: eine gemeinsame Zusammenarbeitsplattform für alle Ebenen der Nordkirche! Zur Einbindung Ihrer individuellen Lösungen sprechen Sie bitte die KAIT als unseren IT-Dienstleister an.
Wichtig: Alle Tools, die über Browser funktionieren, können in der regel ohne Anpassung/Umstellung genutzt werden.



















