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Am Ende steht die Fusion in Schwansen

  • Redlef Neubert-Stegemann und Kirsten Erichsen.

Rendsburg – Ein Beispiel für gelungene Zusammenarbeit in einer Region im Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde ist der Schwansenprozess. Redlef Neubert-Stegemann und Kirsten Erichsen stellten am heutigen Sonnabend (24. November) den Schwansenprozess und sein Ergebnis der Synode vor. Demnach werden fünf der sechs Kirchengemeinden auf der Halbinsel Schwansen zum 1. Januar 2020 fusionieren. Alle Kirchengemeinderäte haben dies mittlerweile beschlossen.

Pastor i.R. Redlef Neubert-Stegemann, der die Arbeitsgruppe Schwansen als externer Moderator begleitet hat, und die Siesebyer Pastorin Kirsten Erichsen stellten in einer ausführlichen Präsentation den Weg zur Kirchengemeinde Schwansen vor. Nach ihrer Präsentation wurde dann der Synode der Film präsentiert, den auch die Gemeindeglieder in Schwansen auf den Gemeindeversammlungen gezeigt wurde. Der Film ist auch auf Youtube abrufbar.

Propst Funck präsentierte den Synodalen anschließend eine „Anleitung für einen Regionen-Prozess“. Unter dem Titel „Kirche vor Ort“ beschreiben Redlef Neubert Stegemann und Kirsten Erichsen auf 50 Seiten zum einen die grundsätzlichen Überlegungen und Vorgehensweisen bei einem Prozess der Regionalisierung. Zum anderen werden die konkreten Beispiele aus der Region Schwansen benannt und damit die eher theoretischen Überlegungen illustriert. Das reich bebilderte Heft geht per Post an alle Kirchengemeinderäte und ist über das Büro der Pröpste (Sekretariat: 04331/5903-112) erhältlich.

Ausgehend vom Schwansenprozess und der schwierigen Namensfindung der künftigen Gemeinde, die „Ev.-Luth. Kirchengemeinde Schwansen/Rieseby“ heißen wird, befasste sich die Synode noch mit einem Antrag zur Namensgebung von Kirchengemeinden. Die Landessynode der Nordkirche möge ein Gesetz einbringen, so beschloss die Synode, nachdem ein historischer bzw. geographischer Landschaftsbezug als Name einer fusionierenden Kirchengemeinde möglich werde. Propst Sönke Funck sagte zur Erläuterung, dass derzeit der Name des juristischen Sitzes zwingend Bestandteil des Namens sein müsse. Im Namen der neuen Gemeinde in Schwansen muss deshalb Rieseby vorkommen.

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