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Spiele und Geschichten mit der Kirche am Urlaubsort

  • Angelina Thalau (links) und Kristin Schlegel erzählen mit Tom und Tina eine Geschichte im Strandkorb der Tourismuskirche am Eckernförder Strand.
  • Kristin Schlegel erzählt eine MitMachGeschichte.
  • Spiel, Spaß und Mee(h)r mit Hula-Hoop-Reifen am Eckernförde Strand.
  • Der Blick auf die Ostsee ist bei der Kirche am Urlaubsort immer mit dabei.

Eckernförde – Es ist bunt am Strand. Hula-Hoop-Reifen liegen im Sand, die Kinder kommen und die Mitarbeiterinnen der Kirche am Urlaubsort stehen bereit. Zur Begrüßung ein Kinderlied und dann wird geturnt. Mit Hula-Hoop-Reifen. Denn die bunten Reifen sind nicht nur gut dafür, den Abstand zwischen den Kindern spielerisch herzustellen. Man kann auch gut durchsteigen, reinspringen oder rausspringen. Und den Reifen um Bauch, Hand oder – eine Übung für ganz Fortgeschrittene – um den Hals kreisen lassen. Einiges davon probieren Svenja Bader, Angelina Thalau und Kristin Schlegel mit den gut zehn Kindern am Strand aus.

Am Strand neben der Schäferwagenkirche am Ostsee Info Center ist ein Platz mit kleinen Fähnchen abgesteckt. Es gibt „Spiel, Spaß & Mee(h)r“. Diesmal eben mit Hula-Hoop, an anderen Tagen wird getanzt, Sandburgen werden gebaut oder die Kinder können mit Strandfundstücken basteln. Jeden Tag denken sich die Mitarbeiterinnen etwas Neues aus. „Spiel, Spaß und Mee(h)r“ findet noch in den Wochen vom 19. Juli bis 25. Juli sowie vom 2.8. bis 22.8. jeweils von Dienstag bis Freitag von 16 bis 16.30 Uhr statt. Dann ist eine halbe Stunde Pause bis zur MitMachGeschichte von 17 bis 17.30 Uhr. Sie wird direkt neben der Schäferwagenkirche erzählt. Dazu gibt es Musik sowie Tom und Tina. Die beiden Kumquatz-Puppen sind auch mit dabei und erzählen zum Beispiel aus Sicht zweier Kinder, was sie am Strand erlebt haben.

Am Schluss wird gesungen: „Vom Anfang bis zum Ende / hält Gott seine Hände / über mir und über dir.“ Die Kirche am Urlaubsort ist ein zwangloser Ort, um Gott zu begegnen. Spielerisch, am Strand, bei gutem Wetter und mit guter Laune. Für Svenja Bader und Angelina Thalau, die beide in Leutkirch im Allgäu ihre Ausbildung zur Erzieherin absolvieren, ist das eine willkommene Abwechslung. „Es ist schön, einmal in ein anderes Arbeitsfeld hineinzuschauen“, sagt Svenja Bader. Gemeinsam mit Angelina Thalau absolviert sie ein Praktikum am Strand. Beide sind glücklich, dass sie an der Ostsee mit Kindern arbeiten dürfen.

Ihre Kollegin, die Theologiestudentin Kristin Schlegel aus Eckernförde freut sich, in ihrer Heimatstadt die Kirche ganz zwanglos am Strand repräsentieren zu können. „Ich bin seit Anfang an dabei“, sagt sie. Und das ist seit 2015 nun schon ein paar Jahre, die Kirche am Urlaubsort in Eckernförde ist mittlerweile zur Tradition geworden. „Bei uns sind alle eingeladen. Ob in der Kirche oder nicht, ob jung oder alt“, sagt Tourismuspastorin Brigitte Gottuk.

Außer in Eckernförde hat sie in diesem Jahr schon eine Woche in Surendorf ihren Strandkorb aufgestellt – die zweite Woche dort findet vom 23. Bis 29. August statt. Und vom 19. Juli bis zum 1. August steht der Korb in der Nähe des Strandbistros Bruno in Strande. Dann gibt es dienstags bis freitags jeweils am Vormittag ein abwechslungsreiches Programm. Es wird getanzt, gebastelt oder gespielt und immer um 12 Uhr eine MitMachGeschichte erzählt. Mit Musik. Und mit Gott. Denn wie schon das Lied sagt, das auch am Strand immer wieder mit Bewegungen gesungen wird: „Gottes Liebe ist so wunderbar groß“.

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